Sicherlich habt ihr zuletzt bereits gemerkt, dass es hier relativ still geworden ist, wenn man mal von dem ein oder anderen kleinen Flämmchen absieht. Das hat alles seine Gründe und aus diesen Gründen ziehen wir nun die Konsequenz. Aber alles nacheinander, ich möchte erst einmal ein wenig ausholen und die Hintergründe erklären.

Chris, Torge und ich sind allesamt berufstätig oder im Studium. noisiv.de haben wir somit also konsequent in unserer Freizeit mit all unserer Leidenschaft geführt. Und jeder Blogger weiß darüber hinaus auch, dass es früher oder später zu Sinnkrisen kommen kann und wird und, dass es gilt, diese zu überwinden.

Schleichend haben sich, neben der eh schon geringen Zeit, diese kreativen Sinnkrisen bei uns allen hervorgetan. Erst der Eine, dann der Andere, dann der Dritte. Die Gründe dafür sind einfach: bist Du berufstätig und fordert Dir dieser Job viel Einsatz und Energie ab, fehlt das automatisch in der täglichen Zeit nach eben dieser Arbeit. Nicht anders ist es bei einem Studium: ist der Studiengang, den Du Dir ausgesucht hast, extrem anspruchsvoll, lässt Du dort viel Energie. Das sind die ganz normalen Wege des Lebens. Im Endeffekt heißt das bei uns: wir haben seit einer gewissen Zeit nicht mehr die Zeit und die Energie, um uns so sehr auf noisiv.de zu konzentrieren, wie wir es wollen und wie wir es für nötig erachten.

noisiv.de ist für uns quasi unser Baby. Und das haben wir gehegt und gepflegt so gut es ging. Im Endeffekt hieß das aber auch, dass wir einen gewissen Anspruch an den Content gelegt haben, den wir hier veröffentlicht haben. Wir sind stets auf unsere Inhalte eingegangen, haben sie auseinander genommen, analysiert und versucht möglichst treffend zu bewerten. All das mit diesem riesigen, angesprochenen Einsatz an Leidenschaft.

Diesen Einsatz können wir aber seit einer gewissen Zeit nicht mehr so sehr bringen, als dass es uns selbst zufriedenstellen würde. Und nichts wurmt uns so sehr, wie Content zu veröffentlichen, mit dem wir selbst nicht zufrieden sind. Über Musik zu bloggen erfordert ein immenses Maß an Kreativität, Einsatz und Hingabe – Dinge, mit denen wir derzeit aus den verschiedensten, teilweise angerissenen, Gründen nicht dienen können. Deswegen ziehen wir nach ausgiebiger Aussprache hier nun eine Reißleine und möchten euch darüber informieren, dass wir hier auf noisiv.de vorerst eine zeitlich unbefristete Pause einlegen werden.

Wir wollen uns einfach wieder ein wenig Zeit nehmen können, uns kreativ sammeln und neue Wege abstecken. Sobald wir unsere Rahmenbedingungen gesetzt haben, geht es dann auch hier im Blog weiter mit dem Content, den ihr auch von uns bisher gewohnt gewesen seid. Allerdings wird das nicht morgen und auch nicht nächste Woche sein – wir werden nicht den Fehler machen und uns hetzen, nur um uns dann in ein paar Monaten wieder vor der gleichen Situation zu finden. Wir werden all das, was auf uns zukommen wird, mit der nötigen Ruhe angehen.

Das heißt allerdings natürlich nicht, dass noisiv.de an den Nagel gehängt wird! Das dürft ihr bitte nicht falsch verstehen! Wir sind nicht gekommen, um zu gehen. Wir legen nur einen ausgedehnten Spaziergang ein. Wir kommen zurück, versprochen!

Bis dahin wünschen wir euch alles erdenklich gute und, dass ihr mit der Musik, die ihr bis dahin erscheinen wird, viel Spaß haben werdet und so auch die Wartezeit irgendwie überbrücken könnt. Es würde uns freuen, wenn ihr uns treu bleiben würdet!

Bis bald!
Euer noisiv.de Team