In letzter Zeit hört man dich relativ viel von den vielversprechenden Newcomern Across The Atlantic aus San Antonio in Texas. Also wird es allerhöchste Zeit für mich die Band hier mal vorzustellen. Zusammengefunden haben sich die fünf Jungs im Jahr 2012 durch eine Anzeige im Internet von Sänger Jay. Er stand zu jener Zeit in einer schwierigen Phase seines Lebens, wo er nicht so richtig wusste, wohin ihn sein Leben führen sollte. Neben vielen persönlichen Problemen war da jedoch seine Passion für die etwas härtere Musik. Also war es für ihn eine einfache Entscheidung nach weiteren Musikern Ausschau zu halten, die Lust hatten mit ihm ein cooles Hardcore-Projekt zu starten – klingt doch auch logisch oder?

Zu Beginn des Projektes hatte eigentlich niemand auch nur die leiseste Ahnung von dem, was sie da taten. In einem Interview verrät der Sänger, dass der Schlagzeuger kein Schlagzeug spielen konnte und sie auch keine Ahnung vom eigentlichen Songwriting hatten. Durch glückliche Umstände trafen sie dann auf ihre beiden Gitarristen Jason und Julio, die es schafften endlich etwas Struktur und Professionalität in die Sache zu bringen. Und schon drei Jahre später, also im Jahr 2015, konnte die Band ihr Debüt-Album „Holding On To What We Know“ veröffentlichen.

Aus der ursprünglichen Idee eine Hardcore-Band zu gründen, wurde allerdings nichts. Durch die verschiedenen musikalischen Einflüsse und Geschmäcker der anderen Mitglieder bekam die Band einen sehr eigenartigen Sound. Man kann ihn als eine Mischung aus eingängigem und eher fröhlichem Pop-Punk und brachialem Hardcore bezeichnen. Kombiniert mit intelligenten Riffs und Group-Shouts verwandeln sich die Songs in hartnäckige Ohrwürmer. Allgemein ist die Band für Fans von Bands wie A Day To Remember eine ganz klare Empfehlung!

Und nun zum Wesentlichen: Am 1. September erscheint das zweite Album der Texaner, welches den Namen „Works Of Progress“ trägt. Zu diesem Album wird nun natürlich ordentlich an der Werbetrommel gedreht. Als Vorgeschmack lieferten uns die Jungs ihren Song „24 Hours“. Bei dem Lied hört man eine deutliche Weiterentwicklung weg von den alten doch teilweise sehr pop-punkigen Strukturen, hin in die eher härtere Richtung. Man darf gespannt sein, wie sich die restlichen Songs der Platte anhören werden.  Neben neuen Songs stellen sich die Jungs auch gerade in einer kleinen, mehrteiligen Dokumentation auf den YouTube-Kanal von Nuclear Blast Records vor, wo sie darüber sprechen, wie sie sich als Band zusammengefunden haben und was sie beeinflusst.

Wer nun ein bisschen Interesse an der Band bekommen hat, sollte sich mal mit dem ersten Album auseinandersetzten und sich die Doku zu Gemüte führen. Außerdem kommen die Jungs im September noch zu uns nach Deutschland auf Tour mit Alazka und Imminence. Karten kaufen wird da fast zur Pflicht. Es wird sich lohnen!

Across The Atlantic auf Tour

  • 17.09. – Hannover, Mephisto
  • 18.09. – Dortmund, FZW
  • 22.09. – Trier, Exhaus
  • 26.09. – Berlin, Musik & Frieden
  • 29.09. – Dresden, Konk Klub
  • 30.09. – Stuttgart, KellerKlub
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