Foto: Neda Bridgeman

Aisha Badru macht Musik, die in keine Box passt, kein Klischee erfüllt. Mit ihrer ganz eigenen Art Songs zu kreieren, schafft sie einen emotional abzuholen. Die in New York lebende Singer Songwriterin war immer eher zaghaft und schüchtern. Doch mit ihrem Debütalbum „Pendulum“ zeigt sie eine Menge Mut und überzeugt vom Gegenteil.

„Ein wichtiges Thema jeder menschlichen Erfahrung ist, dass wir ständig zwischen Gut und Böse hin und her pendeln, wir können es nicht vermeiden.“ – Aisha Badru

„Mind Of Fire“ öffnet das Debüt der talentierten Künstlerin gleich mit einem eingängigen Stück, das durch den zurückhaltenden Charme im Kopf bleibt. Mit „Bridges“ kommen dann ein Hauch von elektronischen Klängen und eine große Portion Emotionen dazu. Ihre Worten „There’ll be days when the sun won’t shine. But I’ll stick to it. Oh, I swear.“ gehen unter die Haut.

Eins wird nach den ersten Songs direkt klar, Aisha Badru verwandelt ihre Traurigkeit in Kunst. Mit großem Herzen und glasklarer Authentizität. Das mit Streichern begleitete „Waiting Around“ ist mein Favorit aber auch „Fossil Fuels“ kann durch einen treibenden Beat überzeugen. Atmosphäre verleiht dem Album das Stück „Splintered“, bevor „Dreamer“ das Debüt auf sanfte Weise schließt.

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