Petter Ericson Stakee

Irgendwas mit Gitarre, etwas Folk und auch eine Prise Rock. Lange Haare, Jeans, Ketten und Karohemden. Wenn mich jemand in der letzten Woche über Alberta Cross ausgefragt hätte, würden höchstwahrscheinlich diese Worte in meiner damals noch nicht fundierten Argumentation Platz finden. Nun war ich am vergangenem Montag erstmals im neuen Molotow um mir dort den Auftritt eben dieser Band anzuschauen.

Dank flüchtigen Trickdieben und Schwarzfahrern, die ihren Ausweg über die Gleise in Wilhelmsburg gesucht haben, kamen wir mit einer einstündigen Verspätung auf dem Kiez an und verpassten so den Opener-Auftritt von Sky White Tiger. Deshalb bitte nicht wundern, wenn ich gleich zum Auftritt von Alberta Cross springe. Frontmann und Bandgründer Petter Ericson Stakee kam betrat mit fünf weiteren Musikern die doch gemütlich erscheinende Bühne und legten los, vor einem fast ausverkauften Publikum zu spielen.

Nach den ersten Tracks wusste man, wo einen die derzeit in Brooklyn residierte Band hinführen möchte. Wir begaben uns auf eine Reise zwischen bluesigen Slide-Gitarren, groovigen Basslines und wirklich stark platzierten Blasinstrumenten. Gerade letzteres hat mir in dieser Konstellation sehr gefallen und auch wenn es sonst musikalisch weit weg ist, ein wenig an Neutral Milk Hotel oder die Namensvetter von The Rural Alberta Advantage erinnert.

Alberta Cross Live

Ihr jüngstes Selbstbetiteltes Album „Alberta Cross” erschien am 16. Oktober 2015 und wurde neben vielen älteren und Fans schon bekannten Songs hervorragend ins Set integriert. In dieses Album werde ich in Zukunft noch etwas genauer reinhören und spätestens dann hoffen, dass Alberta Cross bald wieder nach Deutschland kommen.

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