Fotos: Lisa Ostheimer, noisiv.de

Manchmal sind Momente so schön, dass man erst im Nachhinein realisieren kann, was dieser eine bestimmte Auslöser mit einem gemacht hat. So war es auch beim Konzert von Antje Schomaker im ausverkauften Uebel und Gefährlich in Hamburg. Erinnere ich mich zurück, wie das Publikum alle Stücke mitsingen konnte und wie überwältigt und gerührt die junge Singer-Songwriterin von dieser ganz besonderen Atmosphäre war, bekomme ich jetzt noch Gänsehaut. Mit dabei hatte sie ihr neues Album „Von Helden und Halunken“.

Ein Album voller Pop-Hymnen zum Mitsingen: Antje Schomaker mit „Von Helden und Halunken“

Die Wahlhamburgerin Antje Schomaker ist längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. In den letzten Monaten hat sie landauf, flussab für reichlich Wirbel gesorgt. Im Rahmen ihres... Weiterlesen →

Eröffnen durften den Abend Louka, die mit rauer Stimme und einer guten Portion an Pop Songs für gute Stimmung sorgten. Als Antje Schomaker kurze Zeit später mit ihrer Band auf die Bühne kam, konnte es endlich richtig losgehen. Mit „Gothem City“ hatte mich die Wahlhamburgerin bereits mit dem zweiten Stück des Abends restlos abgeholt. Große Freude über das sichtlich glückliche Publikum und einen Funken an Aufregung waren bis in die letzten Reihen spürbar.

Für eine großartige Erinnerung sorgte Antje Schomaker mit ihrem Stück „Heute und in 100 Jahren“, welches sie akustisch inmitten des Publikums spielte. Für ein Cover von „3 Millionen“ von Bosse kamen auch noch einmal Louka auf die Bühne. Beim letzten regulären Song „Aller guten Dinge“ sang das komplette Uebel und Gefährlich so laut mit, wie ich es nur selten auf Konzerten erlebt habe. Aber der Abend sollte noch nicht zu Ende sein.

Als Zugabe gab Antje Schomaker ihren Fans die Möglichkeit sich mit einem neuen Stück vertraut zu machen. Als dann noch „Ganoven“ und „Bis mich jemand findet“ folgten, waren alle meine Lieblingsstücke an dem Abend dabei. Geht es noch besser? Nein. Ich bin der Meinung, die Künstlerin hat an dem Abend alles richtig gemacht und ihre herzliche und authentische Art hat überzeugt und sich auf das Publikum übertragen.

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