Foto: Screenshot YouTube / Joseph. J. Jones

Eine gescheiterte Beziehung, zwei Hunde und nichts als Tristesse: Joseph J. Jones zeigt sich im neuen Clip zu „No Mercy“ von seiner verwundeten Seite. Der 25-jährige Soulsänger gibt sich als gescheiterte Figur, dessen Zukunft auf seidenen Faden liegt. Eine gelungene Inszenierung, die nicht umsonst „Trainspotting“- oder „Control“-Vibes hervorruft und die außerordentlichen Qualitäten des einstigen Boxers zur Schau stellt.

Das Stück läuft als offizieller Soundtrack im ARD-Wintersportprogramm, auch im Radio wird es mit Sicherheit nicht an Airplay fehlen. Was diesen Videoclip so besonders macht, ist der Mut sich von seinem Popkokon zu distanzieren. Die erste Hälfte von „No Mercy“ kommt als pures Acapellastück daher, eine Stimme gefangen in eines der tristen Vororte Großbritanniens.

„No Mercy“ ist Teil der EP „Built On Broken Bones“ Vol. 2, welche inzwischen auch als Compilation gemeinsam mit Vol. 1 die Runde macht. Als ich Joseph J. Jones im Dezember 2017 einen Besuch im Molotow abstattete, bezeichnete ich ihn als einen „Mann für große Singles“ – daran halte ich immernoch fest. Warum der Brite deshalb immer wieder mal einen Live-Besuch wert ist, könnt ihr immernoch bei uns nachlesen.

Der Boxer auf der Bühne: Joseph J. Jones im Molotow

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„Built On Broken Bones“ Vol. 2 ist am 14. Dezember 2018 über Caroline International erschienen.

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