Foto: Kidizin Sane

Mit ihrem Song „Granny“ hat mich die österreichische Künstlerin AVEC bereits vor zwei Jahren begeistert. Ihre gefühlvolle Stimme in Kombination mit Sound ihrer Akustikgitarre prophezeit Gänsehautmomente. Nun ist sie zurück. Mit ihrem Album „Heaven/Hell“ zeigt die knapp 23-Jährige, dass sie erwachsen geworden ist und sich weiterentwickelt hat. Musikalisch, sowie menschlich. Und das steht ihr gut, wenn nicht sogar sehr gut!

Mit „Love“ lässt AVEC einen angenehm in „Heaven/Hell“ gleiten und präsentiert einen Song, der durch ihre Stimme voll ausgefüllt wird und zum Mittanzen einlädt. „Over Now“ klingt anschließend tiefer und gereifter, als erwartet. Mit einem tollen Gitarrensound und einem perfekt aufeinander abgestimmten Arrangement habe ich bereits zu Beginn meinen Lieblingssong auf dem Album gefunden.

„Close“ zeigt die Österreicherin von ihrer verletzlichen und ruhigen Seite. Mit Songtexten wie „I hear you and look what it made me do.“ erreicht sie einen direkt und ohne Umwege. „Still“ lädt zum Träumen ein und hat diesen typischen AVEC-Charme, dem man sich nicht entziehen kann. „Yours“ schließt das Album stark ab und lässt einen nachdenklich zurück.

„Heaven/Hell“ wirbelt Staub auf und bleibt im Gedächtnis. Die schüchtern wirkenden Musikerin mit der gefühlvollen, weichen und zugleich rauen Stimme schafft es an ihrem Debüt „What If We Never Forget“ anzuschließen und sich auf ihrem Album neu zu finden. Und auf dieser Reise begleite ich sie gerne. Und dies sei jedem Musikliebhaber mit einem Gespür für emotionales Songwriting auch ans Herz gelegt.

AVEC kommt im Novemver mit neuem Album nach Deutschland

  • 19.09.18 FluxFM Bergfest, Berlin
  • 01.11.18 Gretchen, Berlin
  • 02.11.18 Nochtwache, Hamburg
  • 06.11.18 White Noise, Stuttgart
  • 08.11.18 Milla, München
  • 13.11.18 Beatpol, Dresden
  • 14.11.18 Stereo, Nürnberg
  • 16.11.18 dasHaus, Ludwigshafen
  • 24.11.18 Studio 672, Köln