Beatsteaks Sporthalle Hamburg

Fotos: Charles Engelken, noisiv.de

Mit ihrem neuen und inzwischen achten Album „Yours“ gingen die Beatsteaks vor kurzem auf groß angelegte Hallen-Tour, nachdem im Herbst des vergangenen Jahres bereits die größeren Clubs des Landes zum Kochen gebracht wurden. In Hamburg spielten sie in der fast vollständig gefüllten Alsterdorfer Sporthalle.

Turbostaat waren auf der Tour als Opener an Bord und heizten ordentlich ein. Bereits zu früheren Stunde füllte die Crowd die Halle mit dem lautstarken Mitbrüllen der Songtexte. Die „ältesten Newcomer der Welt“, so Gitarrist Rollo Santos, zeigten abermals, dass auch sie Bühnen dieser Größenordnung für sich einnehmen und intensiv ausnutzen können. Nach ca. 35 Minuten war leider schon Schluss – ungewohnt schnell, wenn man ansonsten längere Auftritte der Flensburger gewohnt ist, aber dennoch absolut wunderbar

Die Beatsteaks gaben der Meute dann den Rest, die nun endgültig am Rad drehte und die Sporthalle in eine riesige Saune verwandelte. Stetig wurde es stickiger und heißer, Band und Crowd bekamen nicht genug voneinander. Im Set der Beatsteaks stachen die bekannten Hits vergangener Alben verständlicherweise heraus; mit „Frieda und die Bomben“ gab es beispielsweise bereits beim dritten Song ein absolutes Highlight, als Jan Windmeier von Turbostaat die Vocals übernahm.

So wurden die Leute von vorne bis hinten regelrecht durch das Set getrieben. Ruhigere Momente zum Durchatmen gab es nur wenige. So steht am Ende fest: Die Beatsteaks bringen auch im Jahr 2018 noch die großen Konzerträume zum Überkochen und beherrschen die Bühnen, wie kaum eine andere Band.

Fotogalerie: Beatsteaks

Fotogalerie: Turbostaat

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