Bloggen. Du schöne Beschäftigung um das innere etwas, das kaum zu beschreiben ist und der Aufnahme und Bewertung von aufeinanderfolgenden Melodien und Akkordfolgen so nahe steht. Oh Bloggen. Du hast mich wieder. An dieser Stelle melde ich mich zurück und will an dieser Stelle von meinem Besuch im Hamburger Knust berichten, in dem Biffy Clyro vergangenen Donnerstag mit einem exklusivem Club-Konzert ungefähr 200 Fans sehr glücklich gemacht haben dürften.

Zu Beginn möchte ich erwähnen, dass es mittlerweile unüblich für die schottischen Jungs aus Ayrshire ist in so kleinen Clubs wie dem Knust in Hamburg aufzutreten. Beim T in the Park Festival 2010 gaben sie z.B. den Co-Co-Head vor Jay-Z und Kasabian auf der Main Stage des nach 90 Minuten ausverkauften Festivals mit ca. 85.000 Besuchern.  Aber Schluss mit Zahlen und Fakten. So etwas soll eine tolle Band ja nicht abhalten gute Musik in einem gemütlichem Club zu machen. Denn genau das gab es am vergangenem Donnerstag im Knust in Hamburg.

  • Am 15. Oktober unter anderem über die Festivalisten angekündigt.
  • Am Folgetag um 11:00 Uhr in den Verkauf gegangen.
  • Um ca. 11:15 Uhr ausverkauft.

Das sind die Eckdaten um die beiden exklusiven Club Shows in Deutschland in denen Biffy Clyro gemischt mit alten Klassikern ihr im Januar 2013 erscheinendes Doppel-Album Opposites vorgestellt haben.

Für diejenigen die Biffy Clyro bisher nicht live sehen konnten oder es evtl. mal vorhaben kann ich nur eines sagen: Es war heiß! Zumindest vor dieser kleinen Bühne vor der jeder Anwesende sich die Stimmbänder wund gesungen hatte und derartig nach Sauerstoff rang, dass das Überleben und Tanzen und Grölen nur durch Adrenalin möglich war, welches mittels großartiger Liveperformance freigesetzt wurde.

Am liebsten würde ich jeden von euch gerne mal zu einem Biffy Clyro Konzert mitnehmen, da das meinerseits finanziell nicht möglich ist, müsst ihr euch mit meinen wackeligen Handy-Bildern von dem Gig zufrieden geben (was nicht heißt dass ihr mich nicht auf ein Konzert einladen dürft). ;)

 

Das schöne an diesem intimen Konzert zudem war, dass es sich bei dem kleinem Publikum ausschließlich um textsichere Mitstreiter handelte. Wir wurden zwar nicht so laut wie bei folgendem Livemitschnitt, aber das Feeling und die Atmosphäre war da!  Danke Simon, Ben und James, gerne wieder!