Big Famili_Badadam Album_cover_web

Ja, die Review kommt ein wenig verspätet. Das ziemlich fette Album „Badadam“ von Big Famili aka. Baron Black und King Kalabash ist nämlich bereits vor gut einem Monat erschienen. Und um dem Fass den Boden auszuschlagen: Ich versteh die Lyrics nicht. Weder spreche ich französisch, noch bin ich besonders bewandert, was Patois angeht. Macht aber auch nichts.

Real recognize real. Oder so ähnlich. Blöder Spruch, aber irgendwie trifft er doch zu, denn um dieses vielfältige Reggae-Album zu verstehen, braucht man nur einmal auf die Bass-Linien zu achten oder die Gitarren-Licks. Und bei der ersten, titelgebenden Single kann sogar ich den Refrain mitbrüllen:

Die beiden Männer von den West Indies gelingt es auf dem Album mit jedem Song für Abwechslung zu sorgen – ein weiterer Umstand, der dafür sorgt, dass auch einem sprachlich Unbegabtem wie mir nicht langweilig wird. In Sachen „Musikalität“ ist „Badadam“ eh nicht zu schlagen.

Ein echter Reggae-Fachmann könnte vermutlich mehr zu diesem Album schreiben. Aber das zeigt nur einmal mehr die Qualitäten dieses Albums: Auch mir macht dieses Album unglaublich Spaß, obwohl ich nichts verstehe. Baron Black und King Kalabash bringen mit „Badadam“ einfach ein abwechslungsreiches, musikalisches und ausgereiftes Album. Ob es nun Reggae ist, oder nicht. Sehr geil.

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