Bildquelle: Oktober Promotion

Foto: Jen Cash / Bildquelle: Oktober Promotion

Es gibt kaum eine Band, die ich persönlich so sehr mit unserem Musikblog verbinde. Die Rede ist von Black Map, deren Debütalbum ich zu meinem Lieblingsalbum 2014 auserkoren hatte. Zudem hatte ich das große Glück, das Trio im Rock Café St. Pauli live sehen zu können und die Band auch im Anschluss des Konzerts sprechen zu können! Nun folgt das zweite Album der Post-Hardcore-Gruppe, dass den Namen „In Droves“ trägt.

Black Map rocken Hamburg (Konzertbericht)

Endlich war es soweit. Mit Black Map kamen am Freitag meine persönlichen Newcomer des letzten Jahres auf ihr überhaupt erstes Headlinerkonzert nach Hamburg. Bei 30... Weiterlesen →

Die Messlatte war nach dem grandiosen Debüt „…And We Explode“ sehr hoch angelegt. Mit der Vorabsingle „Run Rabbit Run“ folgt gleich ein richtiges Brett. „Ruin“ ist das perfekte Zusammenspiel zwischen Ben Flanagans melodischem und dennoch kraftvollen Gesang, den wilden Riffs von Gitarrist Mark Engles und den harten Drums von Chris Robyn. Direkt im Anschluss folgt „Heavy Rain“, bei dem Engles abermals mit seinem Können an der Gitarre brilliert und ich nach den ersten Tönen voller Begeisterung bin. Auch die Basslines kommen im zweiten Album von Black Map nicht zu kurz: So ist der Bass etwa bei „Dead Ringer“ oder „White Fence“ besonders prägnant.

Ein Song wie „Indoor Kid“, dass mit einem ruhigen Intro startet und dann richtig Schwung aufnimmt, bekomme ich schon richtig Lust auf ein hoffentlich baldiges Konzert! Die Gitarre von „No Color“ klingen deutlich nach dem Einfluss von Engles und hätte eine B-Seite von dredgs „El-Cielo“ sein können. Black Map schaffen es die wilden Gitarrentriaden und den melodischen Sound, der teilweise auch wütend klingen kann, perfekt zu kombinieren wie etwa bei „Just My Luck“. Den Abschluss dieses klasse Albums bildet „Coma Phase“, dass erneut ein Genuss für Gitarrenfans darstellt. Es passt einfach alles zusammen und am Ende möchte man die Platte am Liebsten gleich erneut hören.

Mit „In Droves“ wird endgültig klar, dass es sich nicht nur um ein Nebenprojekt von drei Musikern handelt. Was Ben Flanagan, Mark Engles und Chris Robyn mit Black Map geschaffen haben, ist ganz großes Kino. Mit „In Droves“ haben sie nicht nur einen würdigen Nachfolger von „…And We Explode“ herausgebracht, sondern ein weiteres großartiges Werk veröffentlicht, dass vermutlich erneut auf einem Spitzenplatz meiner Jahresbestenliste landen wird.

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