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Fotos: Jasmin Reckers, noisiv.de

Die B-Seite einer Schallplatte dürfte jedem bekannt sein. Sie ist die verpönte Seite, die immer im Schatten der LP steht. Die Jungs von B.seite möchten diese nun ins rechte Licht rücken und haben für ihre erste Platte „nur“ eine B-Seite produziert. „Kartenhaus“ heißt das Ding und ist seit dem letzten Donnerstag erhältlich.

Die Release-Party hat letzten Donnerstag in der Hebebühne stattgefunden. Die Mitglieder der Band sind keine Unbekannten. Simon (Drums), Achim (Bass), Heiko (Gitarre) und Johannes (Keyboard/Produzent) sind auch als Studioband für Udo Lindenberg oder Max Mutzke aktiv. Alle haben Jazz studiert, woher auch selbstredend der Musikstil der Jungs von B.seite rührt. Als Rapper fungiert Knopf, der das Gesamtkonzept hinter B.seite vervollständigt.

„Wir sind liebevoll, aber passen nicht ins Konzept.”

Aber ganz so einfach ist der Stil von B.seite dann doch nicht.
Johannes würde die Musikrichtung als New Jazz bezeichnen. Knopf sagt: „Jeder Song entsteht, wie der Song halt wachsen muss. Die Songs werden nicht gezielt in ein Genre produziert, sie sind halt so, wie sie sich entwickeln. Es ist eine B-Seite, es ist nicht so wichtig. Wir können tun, was wir wollen.“

Es fließen viele Stile mit ein, sei es etwas Rock, Pop, Hip-Hop oder Drum’n’Bass. Auf der Platte gibt es zudem Songs, die rein instrumental sind. Am besten hört ihr selber mal rein!

Die Idee hinter B.seite ist einfach: Endlich mal die Musik machen, die man machen will. Zudem hatte Johannes noch alte Beats „rumliegen“, die er nicht ungehört lassen wollte.

Das Konzert der Jungs war jedenfalls sehr gut besucht. Die Stimmung war heiß und der Sound einsame spitze. Als Überraschungsgäste standen unter anderem Johannes Örding, Clingony, D-Flame und Jomo auf der Bühne. Als Warm-up Act durfte Neo der Menge einheizen.

Fotogalerie: Das Release-Konzert von B.seite

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