Bildquelle: Oktober Promotion

Foto: Kerrie Hanafin / Bildquelle: Beats International

Musik ist meist dann spannend, wenn diese sich nicht in eine Schublade stecken lässt. Bei Cairobi sind die Grenzen verschiedener Musikeinflüsse fließend und lassen sich nicht in eine einzige Kategorie einordnen. Nachdem 2014 die EP „Distant Fire“ erscheint, folgt nun das selbstbetitelte Debütalbum!

Cairobi - Cairobi (Album-Cover)

Das Intro „Habitat“ lässt zugleich einen psychedelisches Album vermuten. Der Eindruck verstärkt sich, nachdem „Gristly Words“ als nächster Song folgt. Während Sänger Giorgio Poti die ersten Verse unter dem Takt der Drums vorträgt, mündet die Gitarre in ein hypnotisches Solo – ziemlich coole Nummer! Ganz leicht erinnert mich der Sound von Cairobi an die experimentierfreudigen Portugal. The Man. Mit „Step Aside“ ist auch eine funkige Nummer vertreten, ebenso wie der elektronisch angehauchte Indie-Song „Ghost“.

Mein persönliches Highlight bildet „Saint“, dass vielleicht die rockigste Nummer auf dem Debüt darstellt. Mit „Lupo“ ist zudem ein hitverdächtigter Song auf der Platte vertreten, der sich beim Hören des Refrains in Kombination mit dem Gitarrenriff zu einem Ohrwurm entwickelt. Auch die Vorab-Single „Zoraide“, die vom größten britischen Fahrradhersteller für ihre Weihnachtskampagne genutzt wurde, ist ebenfalls vertreten. Das Ende bildet das schöne „No Better Ending“, bei dem mir nochmal deutlich wird, dass dieses Album öfter zu hören gilt!

Der Sound von Cairobi klingt zusammen mit den unterschiedlichen Einflüssen sehr vielversprechend. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Songs live nochmal eine andere Dynamik entfallen und freue mich daher, dass es bereits erste Tourdaten für Deutschland gibt!

Cairobi: Live in Deutschland

  • 28.02. – Hamburg, Häkken
  • 01.03. – Berlin, Auster Club
  • 21.03. – Mainz, Schon Schön

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