Cold Years

Foto: Scott Arthur

Einst ersann Ross Gordon unter dem Namen Cold Years ein Ein-Mann-Projekt. Am Ende wurde daraus aber eine vollständige Band-Besetzung. Die Früchte dieses Umdenkens erntet das schottische Quartett aus Aberdeen seit 2015 mit ihren bisherigen beiden EP-Releases „Mile Maker“ und „Death Chasers“. Nun erschien am 02. März die dritte EP „Northern Blue“, die vier neue Stücke beinhaltet.

Cold Years - Northern Blue

Ehrlicher Punkrock mit Americana-Einschlag lässt sich hier hören. Gordon fällt durch kräftige und authentische Vocals auf, der Sound ist hymnisch veranlagt, die Gitarren wedeln nur so um einen herum, die Drums treten einem regelrecht jeden Schlaf aus den Augen. Stellenweise fühlt man sich an 13 Crowes und The Gaslight Anthem erinnert. Herzlich, echt, gerade heraus, frei von unnötigen Filtern.

Sicher: Der musikalischen Innovation wird das Bein hier nicht abgerissen, im Kern ist das hier aber ob der Warmherzigkeit und vertonten Verletzlichkeit ziemlich egal. Herzzerreißende Gitarren-Soli („What I Lost“) oder nahegehende Sehnsucht sind hier mitreißende Argumente, denen man sich gerne und ohne Zögern hingibt.

Cold Years auf Release-Tour

Ab Mitte April sind Cold Years mit ihrer neuen EP in Deutschland auf Release-Tour unterwegs und die möchten wir Euch unbedingt ans Herz legen. Darüber hinaus gehört die Band auch zum Line-up des diesjährigen Oakfield Festivals, das wir in Zusammenarbeit mit den Organisatoren präsentieren.

  • 17.04. – Hamburg, Astra Stube
  • 18.04. – Berlin, Musik & Frieden
  • 20.04. – Trier, Lucky Luke
  • 21.04. – Hannover, Mephisto
  • 23.04. – Köln, Blue Shell
  • 24.04. – Münster, Café Sputnik
Cold Years Northern Blue Tour-Poster