DactahChando_Ansestral_Cover_WEB

Bildquelle: Achinech Productions

Wenngleich unsere Kompetenzen beim Reggae nicht ganz so stark ausgeprägt sind, höre ich Reggae trotzdem gerne und will euch deswegen das folgende Wundpflaster für müde Ohren auf keinen Fall vorenthalten.

Letzte Woche erschien „Ansestral“ von Dactah Chando und nach einer Woche Heavy Rotation kann ich alle Lieder mitsingen, obwohl ich nicht mal Spanisch kann. Der gute Mann mit den Dreadlocks (wenig überraschend) kommt nämlich aus Teneriffa (schon eher überraschend). Klingen tut das allerdings nach wunderbarem Roots-Reggae der besten Machart.

Wie gesagt: Spanisch gehört nicht zu meinen Kernkompetenzen. Zu den Lyrics kann ich dementsprechend wenig sagen. Was ich weiß: Der Titel bedeutet übersetzt „Ahnen“. Musikalisch ist das Album so oder so klasse. Aufgenommen mit einer tollen Band, fällt die Platte dementsprechend rund und organisch aus.

Wahrscheinlich muss man einfach auf einer Insel leben, um so entspannten Sound produzieren zu können. Die Stimmung auf den Kanaren muss jedenfalls einsame Spitze sein. Einen ersten Einblick kann man sich mit dem Video zur Single „Positivo“ verschaffen.

Apropos Produktion: Die hat nämlich der Münchener Umberto Echo übernommen. Kein gänzlich Unbekannter für diejenigen, die sich ein wenig mit der deutschen Reggae-Szene auskennen. Ihm jedenfalls ist es zu verdanken, dass das Album absolut sauber und modern klingt. Eben genau auf der Höhe der Zeit und auf Augenhöhe mit Künstlern, wie Protoje oder Chronixx – eben jenen Jamaikanern, die Reggae wieder zurück zu den „Roots“ brachten. Reinhören lohnt sich!

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