De Lux

Regie: Eric Coleman, 2015.

Man könnte sich jeden Tag ein bisschen über die Zukunft aufregen. Anlass bieten Geburtstage oder Kriegserklärungen und diese Tage in denen deine Katze ihr Geschäft lieber vor dem tiereigenen Klo verrichtet. Bringt uns alles nicht so richtig weiter. Gerüchtenzufolge ist genau das dieser Tage bei mir passiert. Der Geburtstag auch. An den Krieg haben wir uns gewöhnt.

Das Disco- und Funk-Duo von De Lux sehen in ihrer unglaublich-tanzbaren Version der Zukunft zwar keine Panzer umher fahren, schweres Gerät und Schweißperlen fahren trotz allem wie eh und je über Körper und Straßen. Der Clip von Regisseur Eric Coleman ist flippig, umhüllt beinahe eine sonnige Fahrt im Ice Cream Truck mit dem dreckigen Zauber einer ungewissen Zukunft. Passt, schließlich würzt sich dir neue Platte der Kalifornier Generation nebst Disco- und Funk-Tunes auch mit einer Portion nachdenklicher Gitarrenriffs!

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Die Idee zum Stück, in dessen Lyrik sich mehr oder minder verrückte Zukunftsvisionen aneinanderreihen,  kam Sänger Sean Guerin nachdem dieser sich in einer Platte von Performance Artistin Karen Finley verfing. Dies steckte der Frontmann u.a. kürzlich erst der L.A. Times: “Her music isn’t actually the best to listen to, but her ambition is crazy (…) One night on my phone, I was like, ‘You know, I’m just going to write down the most ridiculous things about the future,’ and I wrote down things that I never think about, almost going very deep into it in a way.”

Die 2. LP Generation ist am 23. Juni via Innovative Leisure erschienen.

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