Foto: Beats International Music Promotion

Der Hype um den britischen Ausnahmekünstler Declan McKenna nimmt kein Ende. Nach der Nennung in der BBC Longlist für 2017 und Auftritten auf den Glastonbury- und Latitude Festival diesen Sommer, wird eines unwiderruflich klar: Der gerade mal achtzehn jährige Musiker ist längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Mit den elf Songs seines Debütalbum, „What Do You Think About The Car?“, welches am 21. Juli erschienen ist, beweist der DIY-Künstler jugendlichen Elan, eine große Portion Selbstbewusstsein und ein Feingefühl dafür, was seine Fans bewegt.

Mit „Humungous“ startet Declan McKenna gefühlvoll und vergleichsweise leise in sein Album. Songtextfetzen wie „it’s not fair that I am nothing and nobody’s there“ treffen den Zeitgeist und spiegeln die Gefühlswelt des jungen Künstlers wider. „Brazil“, der Song, der die Karriere des Engländers so richtig in Schwung brachte, darf natürlich auch nicht fehlen. Mit „The Kids Don’t Wanna Come Home“ setzt er für mich persönlich ein großes Highlight. Das dazugehörige Musikvideo ist grandios, bewegend und lässt hinter die Gedanken einer ganzen Generation blicken. „Make Me Your Queen“ ist fast schon zu melodisch für den sonst so verspielten Indie Sound Declan McKennas, welcher durch elektronische Einflüsse und seiner markanten Stimme besticht.

„Isombard“ dagegen ist laut, wüst und fast schon euphorisch. Große Stücke setze ich auch auf „Bethlehem“, ein Song der Fans live mit hoher Wahrscheinlichkeit unheimliche Freude bereiten wird. Tanzbar ist ebenfalls „Why Do You Feel So Down“, meine aufregendste Neuentdeckung in diesem Album. Der wohl einprägsamste Song „Paracetamol“ beschäftigt sich mit der Missinterpretation von Homosexuellen in den Medien. Abgerundet wird das Album mit dem vorab unbekannten Stück „Listen To Your Friends“. Declan McKenna bringt mit seinem Debütalbum „What Do You Think About The Car?“ frischen Wind in die Indieszene und wirkt dabei nicht einen Moment unauthentisch.

Frisch bestätigte Tour Termine in Deutschland

Wer sich jetzt live von dem Können des jungen DIY-Künstlers überzeugen möchte, kann dies im Herbst tun, denn es wurden gerade erst zwei Konzerttermine für Berlin und Köln bestätigt.

  • 13.10. – Berlin, Maze
  • 14.10. – Köln, MTC

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