Deichbrand von Ulf Duda

Foto: Ulf Duda

Es sind nur noch wenige Stunden zu zählen, bis die ersten Zelte auf dem Campinggelände in Wanhöden bei Cuxhaven aufgeschlagen werden. Das Deichbrand Festival ruft und weiß mit Headlinern und großen Namen wie Biffy Clyro, Fettes Brot oder Thirty Seconds To Mars zehntausende Menschen anzuziehen. Heute widmen wir unseren Blick allerdings den Highlights auf den kleineren Bühnen und sehen uns an, wer sich im Palastzelt oder an der Jever Hafenbar tummelt.

Foxing – Sonntag, 20:00 Uhr Palastzelt

Foto: Hayden Molinarolo

Wer oft auf YouTube unterwegs ist und ein Herz für handgemachte Musik hat, wird früher oder später schon mal über die Tiny Desk Concerts des amerikanischen Radiosenders NPR gestolpert sein. Dort machte ich vor einigen Wochen Bekanntschaft mit Foxing, die mich sofort durch ihre Präsenz und ihren Sound in den Bann gezogen haben. Dass sie beim Deichbrand Festival auftreten spielt mir also in die Karten und ich bin sehr gespannt darauf, die Band aus St. Louis live zu erleben.

The Hunna – Sonntag, 21:30 Uhr Palastzelt

Foto: Presse / verstärker medienmarketing GmbH

Die Rockband The Hunna haben bereits zwei Alben veröffentlicht, in Deutschland sind die Briten allerdings eine (noch) unbekannte Nummer. Wer sich die Liveauftritte des Quartetts bei Youtube ansieht, der bestaunt eine leidenschaftliche Show mit Ohrwurmgefahr. Im Palastzelt dürften am Sonntag alle Dämme brechen und die Menge bei The Hunna, als einer der letzten Bands des Festivals, nochmal ausgiebig gefeiert werden.

The Prosecution – Samstag, 16:00 Uhr Palastzelt

Foto: Paul Ambrusch

Ein Festival ohne Ska-Punk ist kein anständiges Festival! Und weil ihr euch eure Portion Ska verdient habt, spielen auf dem Deichbrand The Prosecution ihr einziges Open Air in diesem Jahr – im Zelt. Die Band, die aus acht Mitgliedern besteht und aus Bayern kommt, weiß wie man jeden noch so Tanzfaulen zum Schwitzen bringt. Also packt die Tanzschuhe ein und kommt am Samstag um 16 Uhr ins Palastzelt! Diese Show solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

Adam Angst – Samstag, 1:30 Uhr Jever Hafenbar

Fotos: Charles Engelken, noisiv.de

Ist das noch Punk? Nun ja, für uns auf jeden Fall! Adam Angst haben im vergangen Jahr mit Neintology ihr zweites Album veröffentlicht und sind seitdem nicht mehr von den Bühnen des Landes wegzudenken. Mit ihren scharfen Texten die sich gegen Menschenhass und Nazis richten, treffen sie genau ins Schwarze und zeigen, wie wichtig es ist, den Mund aufzumachen. Wer Bock auf Krawall und Mittelfinger hat (im positiven Sinne natürlich!) der findet die vier Typen in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 1:30 in der Jever Hafenbar.