Foto: Laurie Kang

2013 veröffentlichten sie ihr von Kritikern gefeiertes Debütalbum „Perpetual Surrender“. Nun legen DIANA aus Toronto mit ihrem Nachfolger „Familiar Touch“ nach und lassen die späten 90er Jahre mit ihren Synth Pop Hymnen aufleben. Immer im Fokus: die glasklare Stimme von Sängerin Carmen Elle. Die zehn neuen Songs passen in das vertaute Muster des Vorgängers, doch man kann die Reifung der Band spüren. Mit „Familiar Touch“ haben sich DIANA weiterentwickelt, sind sich doch stets treu geblieben.

„It’s like the ship of Theseus where piece by piece the whole ship is replaced and at the end the question is: is it the same ship? Do the pieces that have been taken away somehow leave a mark? Those frameworks impart a tone so perhaps the resonance of that tone is still there even after the pieces are gone. That’s very much what it was like working on this record. We had to find these songs.“ – Adam (DIANA)

Mit „Confession“ wird das Album melodisch eröffnet und man muss unweigerlich zu dem Beat mitwippen. „Slipping Away“ knüpft genau da an, ist jedoch eine Schippe schneller und somit zweifelsohne der richtige Track für jede Indie-Pop-Party. Bei ruhigeren Stücken wie „The Coward“ oder „Cry“ fehlt jedoch der gewisse Funke, der bei mir einfach nicht überspringen will. Dennoch sind es für mich Stücke wie „Moment Of Silence“, die mich dieses Album immer wieder gerne anhören lassen.

[asa]B01M105J4N[/asa]