Fotos: Charles Engelken, noisiv.de

Am 25. Mai haben Don’t ihre neue 7″-Single „Enough is Enough“ veröffentlicht, einen Tag später spielten sie bereits im Molotow. Während mir Don’t neu waren, gefielen mir die beiden neuen Songs. Ergo sah ich mir jenes Konzert an und das sollte sich lohnen.

Eigentlich sollte das Konzert in der SkyBar stattfinden und genau so eigentlich sollten die Post-Punker von Monographic als Support auftreten. Aus beidem wurde jedoch nichts: Die Hamburger haben den Auftritt wenige Tage zuvor abgesagt und am Konzerttag war es so warm, dass das Konzert auf die Club-Bühne verlegt wurde, da es in der SkyBar offenbar unmenschlich warm und stickig war.

Im Vorfeld lief also einiges anders, als geplant. Infolge der Verlegung war es vor der Club-Bühne nicht allzu voll – schließlich fasst die doppelt so viele Zuschauer, als die SkyBar. Die, die aber dort waren, hatten wirklich Bock auf das Quartett aus Portland und es sollte sich zeigen, dass das eine ganze Menge ausmachen kann.

Don’t kommen also auf die Bühne und legen sofort mit ihrem flotten US-Punk los. Sängerin Jenny Don’t hat eine sehr passende Stimme, während Basser Kelly Halliburton die coolen Moves für sich gepachtet hat. Überhaupt passt das Bandgefüge super zusammen, die Chemie stimmt einfach.

Das wiederum springt auch auf die Crowd über, die immer besser reinkommt und immer stärker jubelt. Das führt so weit, dass Don’t nicht nur ihre geplante Zugabe spielen, sondern noch eine spontane drauflegen. Es kam aber noch besser: Die Zuschauer wollten noch immer mehr – nachdem der Auftritt also schon einige Minuten beendete war, zog es die Gruppe nochmals auf die Bühne für eine dritte Zugabe!

Das wiederum habe ich in dieser Form nur ganz, ganz selten gesehen. Eingeschworene Fans, coole US-Punk-Songs, eine super Band – an dem Abend passte einfach eine ganze Menge so gut zusammen, wie sonst nie!

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