Foto: CHARLIE WALLIS

Ursprünglich war Ducking Punches als akustisches Solo Projekt von Sänger und Gitarrist Dan Allen geplant. Daraus gewachsen ist eine vierköpfige Band irgendwo zwischen Punk, Rock und Folk. Mit ihrem neuen Album namens „Alamort“, was einen altertümlichen Ausdruck für „halb tot vor Erschöpfung“ betitelt, kommen große Gefühle ans Licht. Die elf neuen Stücke handeln von Selbstzweifel, Tod von geliebten Menschen, Süchten und Liebe. Harter Tobak, doch immer mit einem gewissen Hoffnungsschimmer.

„‘Alamort‘ seemed a fitting title for what myself and the band had been through recently. Some of these songs are frighteningly honest but it has been really therapeutic to write. “ – Dan Allen 

Mit „With Unfounded Hope“ startet das neue Album mit einem gnadenlos ehrlichen Selbsteingeständnis. Dan Allen singt aus voller Brust „I hate myself and who I am“ und schreit damit um Hilfe. Genauso geladen wie die Lyrics ist auch der Sound des Stücks, welcher sich mit treibenden Drums und einer Menge Gitarre in den Vordergrund prescht. Großartig knüpft daran mein Albumfavorit „Smoking Spot“ an. Songtextfetzen wie „you kissed my cheek und said you believed in me“ gehen unweigerlich unter die Haut.

„Missing You Is Killing Me“ lässt keinen Hörer mehr still auf dem Stuhl sitzen und nimmt einen mit auf eine Reise. „Sobriety“ ebenfalls, in dem der Ducking Punches Frontmann seine Süchte besingt. Ruhigere Töne schlagen die vier Musiker aus Norwich mit „I Ruin Everything“ an. Das Ende wird „I Was Uncomfortable“ zu ehren, welcher das Album genauso energiegeladen und impulsiv schließt, wie es begonnen hat.

„Alamort“ hat gute Chancen eines meiner liebsten Alben 2018 zu werden. Woran das liegt? So viel geballte Selbstoffenbarung, wie Dan Allen mit seinen Songtexten liefert, habe ich lang nicht mehr in keiner Veröffentlichung finden können. Da muss erst mal jemand rankommen.

Das Konzerthighlight 2017: We Bless This Mess und Ducking Punches in der Astra Stube

We Bless This Mess, auch bekannt als Soloprojekt des Tattoo-Künstlers Nelson Graf Reis, ist ein Musiker, der ungeschliffener nicht sein kann. Der portugiesische Singer-Songwriter mit... Weiterlesen →

Ducking Punches mit neuem Album auf Tour durch Deutschland

  • 01.03.18 Aachen, AZ*
  • 02.03.18 Düsseldorf, The Tube*
  • 03.03.18 München, Glockenbachwerkstatt*
  • 04.03.18 Gießen, Irish Pub*
  • 06.03.18 Hameln, MAD Music Club*
  • 07.03.18 Berlin, Monarch*
  • 08.03.18 Wermelskirchen, AjZ Bahndamm*
  • 09.03.18 Saarbrücken, Devils Place*
  • 10.03.18 Darmstadt, Schlosskeller*
  • 11.03.18 Hamburg, Astra Stube*
  • 13.03.18 Freiburg, White Rabbit*
  • 03.05.18 Kiel, Schaubude
  • 05.05.18 Deutzen, Rock am Kuhteich Festival
  • 25.05.18 Hamburg, Gängeviertel
  • 26.05.18 Braunschweig, B58
  • 15.06.18 Trier. Lucky’s Luke

* Support: We Bless This Mess

Alamort

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