Bands aus Österreich kenne ich persönlich wahrlich wenige – eigentlich gar keine, um genau zu sein. Das hat sich heute für mich geändert, denn gerade eben bin ich über die vierköpfige Band Steaming Satellites gestolpert, die am 06. Januar nächsten Jahres ihr Debütalbum The Mustache Mozart Affaire veröffentlichen. Wir konnten uns heute einen ersten Eindruck von eben jenem Album machen und sind seitdem ziemlich positiv gestimmt, was das Album angeht.

Streaming Satellites

Die Band beschreibt sich selbst als eine, die musikalisch tief in den 70er Jahren verwurzelt ist und das Feeling dieser Musik mit modernen elektronischen Elementen und exzessivem Synthy-Gebrauch mixen. Heraus kommt wirklich sehr guter, sehr alternativer Rock, der tief unter die Haut geht.

Wie gesagt, besagtes Album kommt Anfang nächsten Jahres in den Handel, das Musikvideo zur ersten Single Witches ist aber bereits verfügbar. Der Song ist ein gutes Beispiel für das Klangspektrum der Band. Tiefgehende, ernste Klänge mit eben solchen Lyrics, die ein sehr abgespacetes Klangschema erzeugen.

Streaming Satellites - The Mustache Mozart Affaire

Darüber hinaus kann man sich auf TheInstrumentVillage.com neben Witches noch drei weitere Songs des Albums anhören. Die Songs heißen How Dare You!, Spacelab und The Sea und folgen allesamt der Marschrichtung, die Witches vorgibt, ohne dabei aber wir das Gleiche in Grün zu klingen. Spätestens jetzt ist klar, dass die vier Jungs keine Musik von der Stange machen, denn eben jene hört sich sehr erfrischend und anders an.

Mit dem neuen Album geht die Band übrigens natürlich auch auf Tour, nachdem sie ihre derzeitige Tour mit Portugal. The Man beendet haben. Dabei gibt es sie vorerst in Deutschland und in der Schweiz zu sehen. Das Ganze sieht dann wie folgt aus:

  • 25.01.12 München / Kranhalle
  • 26.01.12 S.t Gallen (Schweiz) / Grabenhalle
  • 27.01.12 Baden (Schweiz) / Merkker
  • 28.01.12 Karlsruhe / KOHI
  • 01.02.12 Köln / Blue Shell
  • 02.02.12 Hamburg / Molotow
  • 03.02.12 Berlin / Comet Club
  • 04.02.12 Dresden / Beatpol

Für mich persönlich sind die Orte leider nur eingeschränkt erreichbar. Köln würde am ehesten noch hinhauen, aber das dauert ja auch schon eine gewisse Zeit, bis ich da bin – aber das ist ein ganz anderes Bier. Wer die Gelegenheit hat und entsprechend in der Nähe wohnhaft ist, sollte die Band auf keinen Fall verpassen, zumal die Preise in Relation zur musikalischen Qualität mit fünf bis neun Euro (je nach Ort) geradezu schleuderhaft günstig sind.

Ich jedenfalls freue mich irrsinnig auf das Album und ihr könnt euch sicher sein, dass es von einem von uns ein Album Review dazu geben wird! ;) Einen Monat müssen wir noch warten – einen Monat zu viel!