Fenech Soler haben mit ihren zwei bereits veröffentlichten Alben viele Länder bespielt und hervorragende Kritik ernten können. Doch nach einem Schicksalsschlag – der Krebserkrankung und erfolgreichen -bekämpfung von Ben Duffy –, ist es an der Zeit, neue Wege zu gehen. Fenech Soler erfinden sich neu und aus vier Bandmitgliedern werden zwei. Mit ihrem neuen Album „Zilla“, welches Anfang Februar erschienen ist, spielten Fenech Soler an einem Donnerstagabend in meiner absoluten Lieblingslocation Hamburgs, der Prinzenbar.

Nach einem wunderbaren Einstieg in den Abend mit dem Indie-Elekro Künstler YATES, ging es flott nach einer kleinen Umbaupause zur Sache. Fenech Soler kamen auf die überschaubare Bühne der Prinzenbar und nahmen direkt den kompletten Raum für sich ein. Mit „Night Time TV“, einem Song aus ihrem neuen Album, welcher durch Dance- und Pop-Einflüsse geprägt ist, legten Fenech Soler einen idealen Opener hin. Leider war der Sound nicht ideal, doch im Laufe des Konzertes wurde daran gearbeitet. Bei „Kaleidoscope“ wurde anschließend mitgesungen und getanzt.

Zu Mitte des Sets wurden Langzeitfans mit dem bekannten Song „Demons“ aus ihrem Debütalbum belohnt. Auch „Stop And Stare“ durfte an diesem Abend nicht fehlen. Eine geballte Ladung Elektro bekam das Publikum mit „Somebody“ geliefert. Den beiden Brüdern war der Spaß während dieses Songs förmlich ins Gesicht geschrieben. Als Zugabe spielten Fenech Soler „In Our Blood“, ein letzter Song, welcher das Publikum final zum Kochen brachte. Einen Schnack mit der Band am Merchandise Stand gab es zum Ende des Abends gratis dazu. Ein wirklich gelungenes Konzert!

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