Foto: Till von Mallinckrodt

Nach etwas mehr als 1,5 Jahren wurde es für das Dreigespann aus dem Ruhrgebiet Zeit, endlich wieder neue Musik auf den Markt zu schmeißen. Und das ganz ohne Richtlinien, an die sich gehalten werden muss. Flash Forward kommen mit neuem Team, frischer Friese, schmissigen Hits und ihrem neuen Album „Revolt“ zurück und beweisen mal wieder, wie gut sich deutsche Bands auf einer Ebene mit amerikanischen Größen bewegen können.

Einen Vorgeschmack gaben uns Stefan, Tino und Jakob bereits Ende März mit ihrem Song „Perfectionist“ bei dem auch Niko von To The Rats And Wolves mitwirkt. Im Großen und Ganzen geht es in dem Song darum, sich nicht von äußeren Einflüssen verbiegen zu lassen und man selbst zu bleiben. Perfektion bedeutet im Leben eben nicht alles. Neben dem Song veröffentlichten die Jungs dazu auch ein ganz fantastisches Video, welches ihr euch unbedingt geben solltet.

Neben „Perfectionist“ gibt es noch einen weiteren Song, für den sich Verstärkung geholt wurde. In „Payback“ treffen Flash Forward auf unsere lieben 8Kids und haben mit Jonas die einzige deutsche Stimme auf der Platte, die sich komischerweise hervorragend in das Gesamtbild integriert.

Aber auch die anderen 11 Songs haben kräftige Messages im Gepäck. Es geht um große Gefühle, das Leben mit all seinen vielseitigen Facetten und das Ausbrechen aus dem Raster – und das ist dem Trio auf jeden Fall gelungen!

Mit dem zweiten Song „Deadline“ befassen sich Flash Forward mit dem wohl größten Problem unserer heutigen Zeit: sich in unzähligen Jobs zu Tode arbeiten, nach außen hin jemanden repräsentieren der man eigentlich gar nicht ist und innerlich schon völlig am Boden zerstört sein. Textlich ist dieser Song für mich ganz großes Kino, musikalisch bin ich von dem etwas monotonen Bass- und Drumlastigen Song nicht ganz überzeugt, aber das ist tatsächlich die einzige Ausnahme für mich.

Der stärkste Song der Platte stellt für mich „Lion“ dar. Er ist nicht nur einer der langsameren Songs, sondern auch einer, der dir gewaltig in den Arsch tritt – aber auf eine motivierende Art und Weise. Komischerweise habe ich immer direkt den Slogan „Wecke den Tiger in dir“ im Kopf, der uns schon zu Kinderzeiten mit leckeren Cornflakes aus dem Bett gelockt hat. Selbiges gelingt den Jungs aus Wesel mit diesem Song auch – vielleicht sollten wir einfach alle mal über einen neuen Wecker-Sound nachdenken?!

In „One Way Track“ geht es sehr abwechslungsreich zu, neben schnellen Gitarrenriffs kommt der Song gleichzeitig ziemlich groovy daher. Ich sehe jetzt schon die Massen vor der Bühne in ausschweifende Tänze und lauten Gesang verfallen. Etwas tragischer wird es in dem vorletzten Lied von „Revolt“. In „Old Enough“ geht es – salopp gesagt – um schwierige Zeiten. Ich möchte mir gar nicht heraus nehmen zu urteilen, doch gleichzeitig ist der Song auch ein sehr tanzbare Nummer. Absicht? Entscheidet es doch am besten selbst.

Das Gesamtbild von „Revolt“ kann sich wirklich hören lassen. Der in vielen Songs 2-stimmige Gesang bringt eine Stimmung in die Songs, die man häufig nur bei großen US-Bands hören kann. Vergleiche möchte ich an dieser Stelle keine aufstellen, denn Flash Forward sind mit ihrer Mischung aus Punk, Rock, Hardcore und einem Hauch Pop nicht einzigartig, haben aber mit ihren Songs und vor allem mit ihren Texten bewiesen, dass das System ab und an mal einen kräftigen Tritt in den Arsch verdient hat. Wäre doch schön, wenn jeder mal sagen würde was er denkt – danke für´s nackig machen, Jungs!

Wenn euch Revolt genauso gut wie mir gefällt, kann ich euch nur empfehlen die Songs auf ihre Live-tauglichkeit zu prüfen, denn da gehts ab wie Butter auf heißem Toast.

Flash Forward ab 2018 auf „Revolt“-Tour durch Deutschland!

  • 12.01. – Oberhausen, Druckluft
  • 13.01. – Karlsruhe, Substagecafé
  • 14.01. – Trier, Exzellenzhaus
  • 16.01. – Stuttgart, Keller Klub
  • 17.01. – München, Backstage Club
  • 19.01. – Leipzig, Pool Garden
  • 20.01. – Braunschweig, B58
  • 21.01. – Berlin, Cassiopeia
  • 22.01. – Hamburg, Marx
  • 24.01. – Wiesbaden, Schlachthof
  • 25.01. – Münster, Sputnik Café
  • 26.01. – Köln, Tsunami Club
  • 27.01. – Kaiserslautern, Cotton Club

Und weil wir Flash Forward jedem nur ans Herz legen können, habt ihr bei uns die Chance 2×2 Tickets für eine Show ihrer „Revolt“-Tour zu gewinnen. Was ihr dafür tun müsst? Liked noisiv.de auf Facebook, schickt uns eine E-Mail mit dem Betreff Flash Forward, eurem vollständigen Namen und eurer Wunsch-Stadt an win@noisiv.de und schon seid ihr dabei. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück! Einsendeschluss ist der 15.12.2017.

Für die Teilnahme an diesem Gewinnspiel musst Du mindestens 18 Jahre alt sein. Solltest Du gewinnen, kontaktieren wir Dich per E-Mail. Schaue diesbezüglich also nach der Einsendung Deiner E-Mail regelmäßig in Dein E-Mail-Postfach rein – mitunter auch im Spam-Ordner! Die bereitgestellten Daten werden ausschließlich zur Kontaktaufnahme im Gewinnfall genutzt.

Die Nutzung mehrerer Facebook-Profile und E-Mail-Adressen zur Gewinnerhöhung sowie jedwede andere Form der Manipulation sind strengstens untersagt. Im Falle eines Verstoßes gegen die Teilnahmebedingungen behalten wir uns den Ausschluss des jeweiligen Teilnehmers vor. Der Gewinn ist weder austausch- noch übertragbar. Die Barauszahlung ist ebenso ausgeschlossen wie der Rechtsweg.

Gesetzliche Vertreter, Mitarbeiter, Händler und Partner des Betreibers sowie alle an der Entstehung und Durchführung der Aktion beteiligten Personen und die Familienangehörigen aller zuvor genannten Personen sind von der Teilnahme an der Aktion ausgeschlossen.

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