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Kein anderes Album wird derzeit so oft in den Medien erwähnt, kritisiert, zerrissen und gelobt wie die neue Platte der Foo Fighters. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, „Sonic Highways“ nur in Verbindung mit gleichnamiger Serie anzuhören, doch die ganzen weiteren Wochen konnte ich nicht warten. Nach den ersten drei Episoden war ich so heiß, dass ich mir den Nachfolger von Wasting Light, welches ein richtig starkes Stück war, einfach zu Gemüte führen musste.

Was ich vorweg ganz trocken sagen muss ist, dass mich „Sonic Highways“ beim ersten Hören nicht wirklich vom Hocker reißt. Zumindest nicht wenn man mit dem Vorgänger vergleicht, aber die Jungs werden ja auch nicht jünger und so reift wohl auch deren Stil. Was ich jedoch bei meiner Beurteilung interessant finde, ist dass selbst nach mehrfachem Hören mir die ersten drei Tracks am besten gefallen. Eben die Stücke, zu denen ich auch die Serienepisode gesehen habe. Coincidence? I think not. 

Vielleicht muss man es ja gerade so machen, die Dokumentation und die dort freigesetzten Emotionen und Storys aufnehmen um am Ende die Inhaltsangabe, das Ergebnis, zu genießen. Es baut aufeinander auf. Natürlich ist ein fertiges Haus schön anzusehen, doch viel schöner wird es doch erst, wenn man weiß, dass man es selbst zusammengebaut und eingerichtet hat. Vielleicht muss man, oder vor allem ich persönlich, einfach an diesem Album wachsen. Die Messlatte war durch sämtliche Ankündigungen, Teaser und Trailer extrem hoch, vielleicht dauert es nur seine Zeit.

In der Mitte also zieht sich das Album ein wenig, endet dann jedoch mit der epischen Rock-Opera „I Am A River“, welche mit einer Spiellänge von 7:09 Minuten zwar erst zu lang für einen typischen Foo Fighters Song erscheint, aber so wie sie vorliegt nicht hätte gekürzt werden dürfen. Ein großes Finale für ein Album, dass sich für mich höchstwahrscheinlich erst noch entfalten wird.

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