Der Werdegang von den Giant Rooks ist mehr als bemerkenswert: Ende 2015 sah ich die Band zum ersten Mal live als Support für die Steaming Satellites im kleinen Raum des Dortmunder FZW. Seitdem haben sie sich kontinuierlich gesteigert: 2017 spielten sie im Nochtspeicher, 2018 dann im Gruenspan – selbstverständlich vor jeweils ausverkaufter Kulisse.

Nun haben sie kürzlich ihre neue EP „Wild Stare“ veröffentlicht und spielten in der Großen Freiheit 36. Natürlich war auch dieses Konzert restlos ausverkauft. Innerhalb weniger Jahre stieg die Indie-Pop-Band aus Hamm in ungeahnte Höhen auf – wohlgemerkt immer noch ohne Album!

Es stellt sich die Frage: Müssen die Giant Rooks überhaupt irgendwann mal ein klassisches Album veröffentlichen? Wie sehr könnte die Band davon profitieren – oder anders gefragt: Wie sehr würde ihre Popularität überhaupt noch steigen können mit einem Album? Augenscheinlich hat die junge Band ein Rezept dafür gefunden, wie es auch ohne funktioniert.

Der künftige Weg des Quintetts dürfte auf jeden Fall weiterhin spannend bleiben. Die Fans setzen vor und neben der Bühne sich für die Band ein. Musikalisch können sie augenscheinlich nichts falsch machen und hochgradig talentiert sind sie darüber hinaus auch noch. Früher oder später würde ich mir dann aber doch mal ein Album wünschen; alleine aus dem Grund, um zu sehen, was dann noch verrücktes und um die Gruppe passieren würde.

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