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Die Jungs von Goodbye Fairground haben Ende Oktober ihre neue Platte „I Don’t Belong Here Anymore“ veröffentlicht. Da so eine neue Platte natürlich auch unter das Volk gebracht werden möchte, war das Fünfer-Gespann auf Release-Tour und hat dabei auch Hamburg einen Besuch abgestattet.

Stattgefunden hat das Ganze in der kleinen aber feinen Astra Stube. Als Support-Act wurden die nicht ganz so kleinen aber sehr feinen Alphabet of Brooke Shields aus Hamburg auserwählt.

Goodbye Fairground - I Don't Belong Here Anymore (Album-Cover)

Goodbye Fairground – I Don’t Belong Here Anymore (Album-Review)

Nachdem Goodbye Fairground 2013 ihr Debütalbum „I Started With The Best Intentions“ veröffentlichten, machte die Gruppe einiges durch. Das Sextett verlor drei Bandmitglieder und agiert... Weiterlesen →

Warm-up mit Alphabet of Brooke Shields

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Vor der Show lerne ich Sänger und Gitarrist Stephan, Bassist Bernd und Drummer Janne kennen. Da es arschkalt ist, stehen wir im Pulk um die kleine Heizung und halten uns an unseren Bieren fest. Stimmlich etwas angeschlagen lutscht Stephan ein paar Halspastillen, damit die Show auch gleich reibungslos starten kann.

Eine sehr gute Wahl die Goodbye Fairground da getroffen haben! Die drei Jungs von AOBS stehen zwar noch ganz am Anfang ihrer Musikkarriere und haben erst sieben Konzerte gespielt, aber das hat man ihnen wirklich nicht angemerkt!

Die zunächst kalte Astra Stube wird schnell warm. Gleich beim ersten Song reißt eine Gitarrensaite, jedoch bietet Simension von Goodbye Fairground selbstverständlich sofort seine Gitarre zum Weiterspielen an. Nun kann es also endlich so richtig losgehen. Die Songs der Jungs sind sehr stark, ein bisschen melancholisch, aber trotzdem tanzbar.

Ihr solltet die drei auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, denn da kommt mit Sicherheit noch mehr!

Goodbye Fairground nehmen die Astra Stube ein

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Nach einer kurzen Umbauphase soll es endlich losgehen. Die Bühne in der Astra Stube ist nicht wirklich die Größte, da kann es mit fünf Mann schon mal ein bisschen eng werden. Kurzerhand wird direkt beim Opener-Song „Wilhelm II“ die Tanzfläche von Sänger Benjamin eingenommen.

Die, wie immer, schüchternen Hamburger stehen artig im Halbkreis und lassen das Ganze auf sich wirken. Ich kenne da bekanntlich nix und laufe mit meiner Kamera hinterher, auch wenn das Licht etwas zu wünschen übrig lässt…

Goodbye Fairground spielen insgesamt acht Songs ihres neuen Albums und heizen der spärlichen Menge in der Astra Stube mit „Death of a Contortionist“ „Macguffin“ oder „Fruit Flies“ ordentlich ein.

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Auch wenn Goodbye Fairground selbst behaupten, dass Konzerte an einem Montag nicht das Schlauste sind, kann sich die Bühnen-Show wirklich sehen lassen. Auch, dass die Jungs schon ein paar Tage unterwegs sind ist hier niemandem anzumerken. Zwischendurch wird noch das ein oder andere Bier von der Bühne aus nachgeordert, welches ich den Jungs liebevoll reiche, so wollen wir das sehen!

Scheiß auf Montag, scheiß auf wenig Gäste, mit „Western Gold“ und dementsprechend einem „alten Klassiker“ verabschiedet sich das Quintett von der Bühne an die Bar.

Goodbye Fairground haben bewiesen, dass man auch nach einer größeren Umstrukturierung in der Band nicht den Kopf hängen lassen braucht und einfach weitermachen kann. Meine lieben Freunde der guten Musik, hört euch die Jungs an und ich kann es nicht oft genug sagen: Geht öfter auf Konzerte, verdammt!

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