Fotos: Jasmin Reckers, noisiv.de

Pfingsten wurde die Große Freiheit auf Links gedreht. Rund 1200 Punks aus ganz Deutschland versammelten sich auf dem Gott sei Punk Festival, welches dieses Jahr bereits zum zweiten Mal stattgefunden hat. Der Indra Musikclub und das Gruenspan direkt nebenan, boten eine Bühne für die kleinen und großen Bands der Punk-Szene. Kein Wunder also, dass auf der Großen Freiheit kaum noch ein Durchkommen war, denn viele Anhänger versammelten sich vor den beiden Clubs, wo ausgiebig das schöne Wetter genossen und Unmengen an Bier vernichtet wurden. Aber von vorn.

Bereits zum Einlass um 16 Uhr gab es einen riesigen Andrang vor dem Indra. Das mag daran gelegen haben, dass es eine ordentliche Menge Freibier gab, oder an den Bands, die schon um 16:30 die Bühne betreten durften. Bei schönstem Wetter wurde im Garten des Indras ordentlich getrunken, gefuttert und gefeiert. Mit Projekt Pulvertoastmann und G31 startete das Festival in seine Vollen.

In familiärer Atmosphäre habe ich viele Bierduschen und Tritte kassieren müssen. Das soll nicht heißen, dass ich eine Pussy bin, Bier ist ja bekanntlich gut für die Haare, aber mit Kamera in der Hand erweist sich das dann doch als etwas störend. Die Party war auf jeden Fall ein riesengroßer Hit, ich habe viele neue Menschen kennengelernt und alte Bekannte vom letzten Jahr wiedergetroffen. So soll es doch sein.

Bei der Terrorgruppe, die als Headliner spielten, gab es sogar noch Geschenke auf der Bühne für das Geburtstagskind.
Aber auch bei den anderen Bands ging es gut ab. Thetchick überzeugten mit einer mega scharfen Party auf der Bühne und auf die Hamburger Ska-Fraktion Rantanplan ist sowieso immer Verlass.

Bei 19 Bands kann natürlich nicht immer alles reibungslos ablaufen, so dass es im Laufe des Abends zu enormen Verzögerungen kam. Aber auch das ließ die tanzwütige Meute nicht davon abhalten, auch noch bis zum Schluss zu bleiben und mit Radio Havanna einen denkwürdigen Abschluss hinzulegen.

Es war ein feucht-fröhlicher Abend mit vielen tollen Bands, reichlich Bier und ganz viel Liebe! Wer kann, sollte sich unbedingt nächstes Jahr Pfingsten schon mal rot in seinem Kalender markieren. Dort wird uns mit Sicherheit wieder einiges an tollen Bands geboten und wer weiß, vielleicht gibts auch wieder Freibier.

Alle weiteren Bands wie beispielsweise Das Frivole Burgfräulein, Zaunpfahl, Drei Meter Feldweg, Exat, Abstürzende Brieftauben und Emscherkurve77 und ein paar weitere Impressionen des Gott sei Punk Festivals findet ihr hier:

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