Eat-Pray-Thug

Schlagfertig: Eat, Pray, Thug nennt sich das Debüt des ehemaligen Das Racist-Mitglieds Heems. Nachdem sich die Alternative Hip-Hop-Kombo 2012 nach vier Jahren aufgelöst hat, steht der Rapper aus Brooklyn nun mit seiner ersten Soloplatte in den Startlöchern. Zuvor folgten erst einmal ein paar Mixtapes.

Himanshu Suri, wie Heems mit gebürtigen Namen heißt, hat sich dazu kräftig Unterstützung ins Studio geholt. Neben Produktionen und Beats von Harry Fraud oder Gordon Voidwell, hat sich der New Yorker auch von Dev Hynes aka. Blood Orange unter die Arme greifen lassen.

Nachdem es mit der 1. Single Sometimes zunächst noch so schien als würde Heems altbekannte Pfade betreten, entfalten sich mit der Trennungsballade Home weitere Sprossen des Debüts. Die Kollaboration mit Blood Orange lässt jene typische 80er Pop-Sounds zu, welche bereits Cupid Deluxe zu einem modernen Klassiker werden ließen. „All I got is the sweater that you left“ rappt Heems, ehe er ansetzt die Entfremdung einer einst blühenden Liebesbeziehung zu beschreiben. Ein starkes Stück, begleitet von Hynes‘ drückenden Riffs.

Sonderlich bekannt wurde die New Yorker Hip-Hop-Band Das Racist hierzulande nicht. Seis drum – auch nach nur vier Jahren Aktivität halt ihr Einfluss an der Ostküste Amerikas noch deutlich nach. Aufgelöst hat sich die Band kurz nach Unterzeichnung des ersten großen Plattenvertrags – eine geplante Abschiedstournee fandt nicht mehr statt.

Eat, Pray, Thug wird am 10. März über Megaforce Records veröffentlicht.

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