Helen, Hamburger Hanseplatte

Fotos: Lisa Ostheimer, noisiv.de

Bereits seit einiger Zeit schwirren mir die Lieder einer ganz besonderen Hamburger Band im Kopf herum, die ich auf der altonalen Pop Nacht vor gut einem Jahr für mich entdeckt habe. Ich spreche von Niklas Beck, Helge Schulz und Timon Schwempp alias HelgenMit neuen Songs im Gepäck spielten sie am siebten September ein Konzert in der Hanseplatte. Es war voll, heiß und laut; so gehört sich das im Norden!

Frühes Kommen lohnt sich – das war wohl der beste Rat, den man vor dem Konzert der Nordlichter in der Hanseplatte bekommen konnte. Der kleine Laden platzte nämlich aus allen Nähten! Kein Wunder, denn Helgen, die Band mit den ehrlichen und ungeschönten deutschen Songtexten, sind längst kein Geheimtipp mehr! Seit längerer Zeit im Studio tat es auch ihnen ersichtlich gut, wieder live vor so vielen Menschen zu spielen.

Foto: Lisa Ostheimer, noisiv.de

Eine Handvoll neuer sowie alter Songs waren in der Hanseplatte zu hören. Eines ist sicher: Helgen sind ihrem Stil treu geblieben! Die Songtexte sind zugänglicher denn je, behandeln Themen, wie Vermissen, Vergessen, Liebe und Feindschaft. Doch der Sound der neuen Tracks ist deutlich satter und voller. Es war ein richtig schöner Abend mit vielen neuen Eindrücken und dem einen oder anderen Gänsehautmoment!

Du bist das, das den Druck senkt, wenn ich vor Wut brenn
Du bist das, das mir Mut schenkt, wenn ich mich nicht kenn
Du bist das, das die Flut lenkt, auf die ich zurenn
Du bist das, an was ich denk, während ich einpenn

Helgen – Die Flut

Nach dem Reinschnuppern in die neuen Songs steigt die Vorfreude auf das Debütalbum der drei sympathischen Hamburger. Man munkelt übrigens, dass wir uns nicht mehr allzu lang gedulden müssen! Bereits nächste Woche nehmen Helgen die letzten Songs im Studio auf, im Herbst soll die Platte dann erscheinen. Konzerttermine sollen außerdem demnächst veröffentlicht werden, also Augen und Ohren offen halten!

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