Directed by Alex & Liane, 2014.
Ein bunter Acid-Trip der guten Laune.

Star Wars ist überall. In jedem Munde, auf jeder Timeline und jeder Trailershow in Saal 3 von Ediths Kinostube sind die digitalen Raumschiffe und Wüstenlandschaften derzeit auffindbar. Ich verspreche Euch: hier ist Star Wars-freie Zone. Wüste finden wir aber trotzdem schick, und darum gibt es heute mal mit „Do You Feel The Same?“ von Hercules & Love Affair einen Clip auf die Augen, der mit sandigen Landschaften nicht geizen möchte.

Einige von Euch werden Hercules & Love Affair vielleicht mal auf einem Festivalplakat aufgeschnappt haben oder in einem interessanten Beitrag auf arte. Die Indietronicer sind bekannt für ihre Experimentierfreudigkeit und der Wiederauflebung des Chicago House Sounds. Das Projekt des New Yorker DJs Andrew Butler spielt ganz bewusst mit einer Reihe elektronischer Elemente, immer darauf bedacht tanzbar zu bleiben.

„I wanted nasty basslines, stormy, bleary-eyed sounds, fiery, rough, tough and ragged old school house productions that sounded almost techno. I didn’t want polite, I wanted aggressive.“ – Andrew Butler, NME (2014).

Inzwischen ist die Kombo zum dauerhaften Lieferanten von Queer-Hymnen geworden, spielt auch auf der Bühne mit unterschiedlichen Gender- und Orientierungsformen. Reinschauen lohnt sich. Das dazugehörige Album „The Feast of the Broken Heart“ ist bereits seit Mai diesen Jahrs erhältlich.

Nicht unerwähnt lassen möchten wir die Regiearbeit der Berliner Alex Large und Liane Sommers. Das Team hat bereits für Tocotronic, Deichkind, La Roux, Kylie Minogue und auch Bloc Party arbeiten dürfen. Alex & Liane wurde dabei nicht nur die Ehre zu teil den größten Hit der Band, „Banquet“, zu realisieren, sondern auch das wunderschöne „So Here We Are“, dessen Riff Euch vielleicht noch aus der Werbekampagne des Versandhändlers Otto bekannt ist.

Und sonst?
Hercules & Love Affair im Netz: die offizielle Website der Kombo.
Alex & Liane: die wunderschöne offizielle Website ist durchaus mal einen Blick wert.
Auf Instagram: ein wenig direkte Inspiration gibt es vom Regieduo auch auf der beliebten Fotoplattform zu finden.

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