Nachdem die US-Alternative Band sich vergangenen Februar bei den Grammys 2017 niemand geringerem als David Bowie geschlagen geben musste, zog es Highly Suspect kurze Zeit später auf Europa-Tour. Mit zwei starken Alben im Gepäck, schlug das Trio um Johnny Stevens (Vocals, Gitarre), sowie den Brüdern Ryan (Drums) und Rich Meyer (Bass) auch in Hamburg auf.

Für NOISIV Radio sprach ich mit Rich Meyer u.a. über die Niederlage bei den diesjährigen Grammys, der Bedeutung von ausdrucksstarken Musikvideos für die Band („We’ve made a lot of videos, that just never got released.“), sowie über die Produktion zur aktuellen Platte „The Boy Who Died Wolf“. Das Interview mit Highly Suspect beginnt ab 21:14 Min.

Verwundert über die Wahl des bisherigen Produzenten, sprach ich mit Rich Meyer über die Arbeit mit Joel Hamilton und dessen Einfluss auf den Sound des Trios aus Massachusetts auf deren beiden letzten Studioalben:

„He’s an incredible producer. He taught us how to take a song and simplify it, make it more palatable. When we first started working with him, five years ago, we were young guns. Each one of us wanted to be an individual. You know, ‚I wanna be like this crazy bass player or drummer or play like these huge guitar solos.‘. We used to be more about ourselves as individuals, whereas now it is more like ‚What does the song need?‘. And that’s what we learned from Joel, to how to cater to the song, instead of just our personal needs.“

Rich Meyer über Produzent Joel Hamilton (ca. 32:45 Min.)

Die Band begann ihre Karriere zwar als Coverband, hatte allerdings von Beginn an größeres vor, wie der Bassist der Band mir im Gespräch in den Backstageräumen des Hamburger Molotow verraten hat:

„We were always writing our own stuff. At the first show that we ever played, we had original music. We played like five or six covers and threw an original song in there and then play five or six covers. But we always knew and everybody else always knew, that it was about the originals for us. That was always more important“

Rich Meyer über den Start als Coverband (ca. 36:27 Min.)

Das gesamte Interview mit der Band gibt es bei NOISIV Radio auf unserer Mixcloud kostenlos zum Nachhören und beginnt ab der 21. Minute. Darin sprechen wir unter Anderem auch über eine mögliche Zusammenarbeit mit Labelkollegen aus dem Hip-Hop wie Fetty Wap. Unsere Review zum aktuellen Erfolgsalbum „The Boy Who Died Wolf“ gibt es darüberhinaus weiterhin auf dem Blog nachzulesen.

Rock? Ist noch lange nicht tot: Highly Suspect und „The Boy Who Died Wolf“!

Als sich dieses Trio unter den diesjährigen Nominees der 59. Grammy-Verleihung zusammenfand, war bei mir das Erstaunen erstmal groß. Wer ist diese Band, die sich... Weiterlesen →

„The Boy Who Died Wolf“ ist am 18. November via 300 Entertainment erschienen.

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