Bei Holy Holy haben wir wieder einen dieser Bandnamen, nach dem es sich nur schwer im Internet suchen lässt. Aber wie sagt man doch so schön? Wer suchet der findet. Vor dem letztjährigen Reeperbahn Festival war die australische Gruppe mir gänzlich unbekannt, nachdem wir dann aber die Möglichkeit bekamen, eine NOISIV SESSION mit ihnen zu drehen, wendete sich das Blatt schlagartig und ich fragte mich, wie ich nicht schon 2015 über ihr Album „When The Storms Would Come“ stolpern konnte.

NOISIV SESSIONS: Holy Holy – Darwinism (Live im why not? Café)

Einer der schönsten Momente auf dem Reeperbahn Festival lieferten uns Holy Holy. Der Name spricht nämlich genau das aus, was wir während der Performance gedacht... Weiterlesen →

Mit ihrem Festivalauftritt wurde die Aussicht auf ein kommendes Album schon klarer und später dann wussten wir, dass mit „PAINT“ im Februar 2017 das neue Album von Holy Holy erscheinen sollte. Recht früh wurden dann die Singles „Darwinism“ und „Elevator“ veröffentlicht, wobei letztgenannter Song auch mit Titeln von Death Cab For Cutie verglichen werden könnte – nur eben noch mit dem gewissen australischem Touch. Alternative-Rock trifft auf folkige Pop-Melodien und alles eng verwoben mit der sanften und vor Emotionen wohlkrächzenden Stimme von Timothy Carroll.

Nun präsentieren Holy Holy uns eine Platte, auf der alles zusammenkommt. Wer von dem Vorgänger und der „The Pacific EP“ begeistert war, wird sich auch in „PAINT“ verlieren können. Mit dem schon bekanntem „Darwinism“ zeigen sie, wie atemberaubend sich ein Song aufbauen kann und Tracks wie „That Message“ untermalen, wie die Band auch mit anderen Sounds und Strukturen gekonnt umgehen kann. „Paint“ bleibt ein Album, bei dem auch an Gitarrensolis nicht gespart wird und liefert damit die volle Bandbreite an einem Lebenslauf, wie sich eine australische Rockband nur vorstellen kann. You’re hired!

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