Foto: Mel Tjoengs

Sie sind bereit das Erbe von Bands wie Foals oder Bombay Bicycle Club anzutreten. Das vierköpfige Gespann ISLAND bringt mit ihren fesselnden Songs die Indie-Rock Szene in Großbritannien ins Wanken. Mit „Feels Like Air“ veröffentlichen ISLAND nun am Freitag, den 06. April ihr Debütalbum. Direkt nach dem ersten Hören wird klar: Hier rollt etwas Großes auf uns zu.

Indie-Rock Sensation aus UK: ISLAND veröffentlichen Debütalbum „Feels Like Air“ im April

Sie sind bereit das Erbe von Bands wie Foals oder Bombay Bicycle Club anzutreten. Das vierköpfige Gespann ISLAND bringt mit ihren fesselnden Songs die Indie-Rock... Weiterlesen →

Flimmernder Gitarrensound, eine markante Stimme und eine Melodie, die einen auf Anhieb packt. Einen besseren Einstieg in ihr Debütalbum hätten ISLAND nicht wählen können. „Ride“ gibt die Richtung vor und legt die Messlatte hoch. „Try“ knüpft etwas zurückgelehnter und melodischer an den Vorgänger an. Der bereits bekannte Albumvorbote „The Day I Die“, besticht durch die Intensität der Stimme von Frontmann Rollo Doherty.

Mit „Interlude“ und „Horizon“ bekommt der Zuhörer die Möglichkeit ohne schlechtes Gewissen durchzuatmen, um dann wieder an Fahrt aufzunehmen. Das Stück „Moth“ fängt einen anschließend wohlgehütet auf. Meinen Albumfavoriten habe ich mit „God Forgive“ gefunden. Abgerundet wird das Debütalbum der Briten ruhiger als zunächst erwartet. „Lily Flower“ beweist abschließend, dass ISLAND dieser mutige Spagat gelungen ist.

Seit der Veröffentlichung ihrer ersten EP „Girl“ vor einigen Jahren sind Rollo Doherty, Jack Raeder, James Wolfe und Toby Richards musikalisch erwachsen geworden, so viel steht fest. Denn „Feels Like Air“ glänzt nicht durch einzelne Highlights. Das Debütalbum von ISLAND ist vielmehr ein berauschendes Gesamtkunstwerk, welches sich ideal zum endlosen Rauf- und Runterhören eignet, ohne nach dem 10. Mal langweilig zu werden.