Fotos: Screenshot Facebook / Jack White

Fotos: Screenshot Facebook / Jack White

18 Jahre dauert es, bis man hierzulande die Volljährigkeit erreicht und man sich als Erwachsener bezeichnen darf. Eine lange Zeit für einen Teenager, eine gut gefüllte Zeit für einen 41-jährigen Jack White. Und da der Ausnahmegitarrist mit seinem Label Third Man Records und seinen anderen etwaigen Projekten scheinbar immer noch nicht komplett ausgelastet ist, bringt er dieses Jahr eine Art akustisches Best-Of auf den Markt – mit den besten Tracks aus seiner mittlerweile 18 Jahre anhaltenden Musikkarriere.

Ganze 26 Songs werden sich auf dem Album finden lassen und darunter werden Fans neben einigen Klassikern mit teilweise seltenen und bisher nie veröffentlichten Titeln von Jack White oder seinen Bandprojekten konfrontiert. Ob nun bei The White Stripes, The Raconteurs oder eben als Künstler selbst, die Acoustic Recordings 1998-2016 sind 100% Jack White.

In der Radioshow World Record von Zane Lowe auf Beats1 feierte eine aufs Wesentliche reduzierte Neuauflage von „Carolina Drama” Premiere. Für die Aufnahme wurde Jack White von Brendan Benson, ebenfalls von The Raconteurs, begleitet.

Spätestens seit „Seven Nation Army” von The White Stripes als Hymne für alles und jeden herhalten muss, ist die leider mittlerweile vergangene Band in die Geschichtsbücher der modernen Rockmusik eingegangen. Bei „City Lights” handelt es sich um einen bisher unveröffentlichten Titel von The White Stripes. Mit seiner Stimme begleitet Jack White seine Gitarre in diesem Song Stück für Stück und Ton für Ton. Eine schöne Gitarrennummer die an Bob Dylan und andere große Folk-Musiker der alten Schule erinnert.

Diese beiden Titel waren zumindest für mich Vorgeschmack genug, das Doppelalbum bei JPC vorzubestellen. Man darf gespannt sein, wie zugänglich die anderen 24 Tracks sein werden, aber bei einer Platte von Jack White kann man eh nur selten etwas falsch machen. „Acoustic Recordings 1998-2016“ erscheint am 9. September.

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