Jamie Woon

Foto: Screenshot YouTube / Jamie Woon

Hat diese Woche eigentlich schon einer über Zeitreisen gesprochen? Während wir hoffen, dass es Marty McFly vor ein paar Tagen erfolgreich gelungen ist, seine Familie vor dem Verblassen auf ein paar neuzeitlichen Familienfotos zu retten (sorry, Instagram!), klopfen wir an den weiten Türen der 70er an. Marvin, steckt du etwa hinter Sharpness?

Der britische Songwriter und Producer Jamie Woon hat diesen Herbst die sanften Töne im Gepäck: mit Sharpness lässt das Multitalent aus London ein wahres Beben auf den internationalen R&B los. Das Stück, welches an die Glanztage US-amerikanischer Soulmusik erinnert, spielt mit elektronischem Feingefühl und der gefühlsvollen Leichtigkeit eines Marvin Gaye und lässt dabei erahnen, wie dieser wohl im Jahr 2015 geklungen hätte. Wahrscheinlich genauso.

Mirrorwriting, so der Titel seiner Debütplatte, entlockte schon 2011 den Musikredakteuren der Insel ein kleines Lächeln. Die BBC kührte den Sohn eines malaysisch-chinesischen Vaters und einer schottischen Mutter zu den vielversprechendsten Künstlern des Jahres. Bis mit Making Time im November der Nachfolger über die Theken und Standleitungen geht, werden wir uns mit der Aufnahme aus den Konk Studios begnügen. Ein noisives Versprechen: spätestens beim offiziellen Clip zu Sharpness sehen wir uns wieder.

Making Time erscheint am 6. November via PMR Records.