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Ich hätte kaum damit gerechnet, dass sich in dem verschlafenen Heimatkaff meines Vaters, in dem ich immer noch regelmäßig meine Familie besuche, ein renommiertes Tonstudio befindet. Noch weniger hätte ich vermutet, dass ich eines Tages in ebenjenem Vorort von Heidelberg ein Interview führen würde. Dennoch ist es genau so passiert.

Julian Philipp David ist ein singender Rapper. Nicht umgekehrt, wie ich in meiner Review zur gerade erschienen „Herbst“-EP noch mutmaßte. Klingt dennoch blöd. Der Typ ist einfach Hip-Hop, wie ich noch erfahren sollte. Und überaus pünktlich noch dazu. Um 11:00 Uhr kommen Julian und Produzent Jens Schneider zum erwähnten Tonstudio.  Bevor ich mein Aufnahmegerät zücke, gibt es für die beiden noch ein schnelles Frühstück – Bircher Müsli.

Wir fangen erstmal ungezwungen an zu reden: über das Studium der beiden an der Mannheimer Pop Akademie und Julians Leidenschaft für gute Soßen. Irgendwann begeben wir uns dann mal auf die gemütlichere, rote Couch und beginnen mit dem Gespräch. Viel Spaß beim Interview mit einem der aktuell vielversprechendsten Newcomer – Julian Philipp David.

Sag mal, wer bist du eigentlich? Was machst du?

Ich bin Julian Philipp David – das sind meine drei gegebenen Vornamen. Manche denken, da sei der Nachname schon drin, aber nein, ich habe einfach drei abbekommen. Ich mach schon sehr, sehr lange – ich bin jetzt 25 Jahre alt -, sehr lange Musik. Als Solo-Künstler, mit Solo-Projekt, unter eben diesem Namen, mach ich das seit einem guten Jahr. Ich hatte davor zwei ‚richtige‘ Bands, die ich mit Allem nach vorne geschoben habe. Wo ich bei allen auch eine Management-Funktion hatte – ich war der, der das vorantreibt und sich um Booking und alles Mögliche kümmert. Das macht mir sau Spaß und ich seh mich nicht nur als Musiker, sondern eh in aller erster Linie als Songwriter und als Mensch, der sau umtriebig ist.

Die Band war Tonomat 3000. Möchtest du noch sagen, wie die andere Band hieß?

Das war eine Kindheits-Band. Die hieß Lingulistig. Die habe ich selber gegründet. Wann ging das los? So mit 14.

Klingt sehr stark nach deutschem Hip-Hop…

„Keine gesungenen Refrains!”

Genau! Ich weiß nicht ob es ‚verkopft‘ war, aber es gab diese klaren Hip-Hop-Regeln: Das darfst du, das darfst du nicht. Und keine gesungenen Refrains! Und da hab ich mich halt entwickelt. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich großen Spaß daran habe zu singen – auch wenn man das im Hip-Hop nicht macht. Du kennst das ja wahrscheinlich auch. Da gibt es klare Dogmen: Hip-Hop hat das und das zu sein.

Wenn du dieses Hip-Hop-Ding aufmachst, waren wir wohl eher diese Backpacker. Studenten-Rapper, wo wir noch Schüler waren. Irgendwann hab ich das dann etwas lockerer genommen. Und jetzt ist es mir völlig egal. Aber im Kern ist das was ich mache, finde ich, total Hip-Hop. Da ist auch nur eine Frage, wie bist du sozialisiert? Was ist dir wichtig bei Songs? Man hört auf jeden Fall raus, dass es im Herzen voll Hip-Hop ist, auch wenn da viele Gitarren drauf sind und gesungen wird. Aber wie sind die Zeilen geschrieben? Wie wird gereimt? Wie ist die Erzählweise?

War das tatsächlich ein komplett natürlicher Prozess und gab es denn Punkt, an dem du gesagt hast: Dieses Hip-Hop-Ding reicht mir nicht mehr? Ich will doch was größeres erreichen und etwas machen, das auch Leute außerhalb dieses Hip-Hop-Kosmoses hören können?

Ne, das war voll der natürliche Prozess! Das hatte auch viel damit zu tun, was ich da selbst gehört habe. Irgendwann, Anfang 2008, war deutscher Hip-Hop einfach sau langweilig. Da ist dann auch nix Spannendes passiert. Manche Leute sind vielleicht dabei geblieben. Ich habe dann Wir sind Helden und so entdeckt und gemerkt, dass das ja auch sau geil ist! Warum sollte man in diesem kleinen Kosmos bleiben?

„Im Herzen ist das voll Hip-Hop”

Dann kam eins zum anderen und dann hab ich solche Songs geschrieben und habe gemerkt, das macht Bock! Ich glaub du kannst auch mit ‚strictly Hip-Hop‘ viele Leute erreichen. Solche Regeln gibt es nicht mehr. Deutsche Rapper sind nach Helene Fischer die Erfolgreichsten! Von daher hätte man auch einfach ‚nur‘ Rap machen können.

Nein, das fühlt sich sehr natürlich an. Die einzige Veränderung, die mal da war, war: Keine Regeln im Kopf zu haben. Oder sich davon zu befreien: Ich mach das was sich richtig anfühlt.

Julian Philipp David – „Herbst“ (EP-Review)

Es ist ein Wunder, dass ich Julian Philipp David überhaupt beim diesjährigen Reeperbahn Festival entdeckt habe.  Was stand da im Info-Text? Er sei Rapper und... Weiterlesen →

Das erste Produkt ist nun die „Herbst“-EP…

Nenn es nicht Produkt!

Erwischt… Der erste Release, wo dein Name drauf steht. Was hat es mit dieser EP auf sich? Warum „Herbst“, was passiert darauf?

„Herbst“ ist einfach der titelgebende Song. Das sind fünf Songs, die ich alle im letzten Herbst in so einem Schrebergarten geschrieben habe in der Nähe von Stuttgart. Da kam viel zusammen: Die Band hatte sich einen Monat zuvor aufgelöst, ich war so ein bisschen lost. Was mach ich jetzt? Wie mach ich jetzt weiter? Mein Tag bestand halt aus Studieren und Tonomat 3000. Ich hab Flyer designed, gebooked, Mails geschrieben, und was weiß ich.

„Man hört diesen Zwiespalt in den Songs”

Das war dann ein wenig der Boden, der gefehlt hat. Dann kamen noch ein paar andere Sachen dazu und schlussendlich auch: Ich war halt in einem fucking Schrebergarten und es war der krasseste Herbst. Da war das ganz natürlich und da konnte man sich gar nicht gegen wehren, dass die Songs so eine Färbung kriegen; so eine Melancholie. Dem Sommer und dem Vergangenen hinterhertrauern.

Aber gleichzeitig war auch ein Elan da. Ich hatte Bock wieder an den Start zu kommen. Und genau das hört man auch aus den fünf Songs raus. Diesen Zwiespalt. Etwas ist zu Ende gegangen. Mit dem einen Auge trauert man dem hinterher und mit dem anderen hat man einfach Bock auf alles, was kommt. Das ist im groben die Stimmung der Songs.

Bist du generell so ein melancholischer Typ, der sich auch leicht verkriecht, wenn draußen schlechteres Wetter ist?

Überhaupt nicht! Wenn du mich siehst, bin ich eigentlich ein lebensfroher Mensch. Ich hab einfach zwei Seiten, ich bin nicht der Typ, der sich verkriecht. Aber ich bin neben dem Lebensfrohen und Unterhaltsamen, sehr nachdenklich häufig. Ich brauche zum Song schreiben meine Ruhe, da ist es klar, dass diese Seite in den Songs raus kommt. Ich schreibe die Songs nicht im Trubel, sondern wenn ich zum Nachdenken komme.

Ich finde einer dieser Songs, wo das mit diesem Zwiespalt sehr deutlich wird ist „Highlights“. Einerseits geht es darum, man will etwas geiles erleben, man will nicht einer von vielen sein. Andererseits verpasst man genau dadurch ziemlich viel. Jetzt gerade ist deine erste EP rausgekommen, es stehen Gigs an, du hast bereits auf dem Reeperbahn Festival gespielt dieses Jahr. Hast du selbst noch dieses Gefühl, das du da beschreibst? Es muss doch gerade ein großer Traum für dich in Erfüllung gehen, wo du gerade richtig an den Start kommst.

„Ich habe einige Songs als Erinnerung an mich selbst geschrieben ”

Ja, witzig, dass du es sagst! Ich habe einige Songs, die ich quasi als Erinnerung an mich selbst geschrieben habe. Das ist halt die klassische Problematik bei mir, dass ich das Ziel da vorne sehe, und nicht so richtig das, was auf dem Weg liegt. In ganz wenigen Momenten hab ich das, wo ich mich darüber freuen kann, wie es gerade läuft. Jetzt gerade bin ich auch bei der Tour und bastel die Setlist, anstatt mich darüber zu freuen, dass „Herbst“ im Radio läuft. Und wenn dann Tour ist bin ich im Kopf schon wieder viel weiter. Da ist der Kopf etwas zu schnell und ich muss mich bremsen.

Ich habe dich ja wie gesagt bereits live gesehen beim Reeperbahn Festival. Deswegen sitze ich jetzt auch hier, weil ich es überraschend gut fand. Wie kommt denn diese Band zustande? Sind das eingekaufte Studiomusiker? Ich glaube da steckt ein wenig mehr dahinter, oder?

„Das allerwichtigste ist für mich, dass man befreundet ist”

Haha, auf jeden Fall! Das sind mit meine allerbesten Freunde in Mannheim. Natürlich auch alle angehende Profimusiker, aber der Drummer ist zum Beispiel auch schon bei Tonomat 3000 gewesen. Seit ich in Mannheim bin, so seit 4 Jahren, ist das mit mein allerbester Freund. Die anderen Jungs studieren auch mit uns. Du musst wissen der Jungbusch ist sehr klein, das sind vier Straßen, Die wohnen hier alle. Es gibt die gleichen drei Bars, wo man immer hingeht und man läuft sich da zwangsläufig über den weg. Und als es los ging mit meinem Solo-Projekt war klar, dass ich eine Band für Live-Auftritte haben will. Und das allerwichtigste ist für mich, dass man befreundet ist.

Du verbringst so viel Zeit im Auto oder beim Warten und wenn du dir beim dritten Tag auf Tour nichts mehr zu erzählen hast, musst das ja die Hölle sein. Und das sind mit die besten Freunde, die ich in Mannheim habe, die meiner Band spielen. Auch mit Kompromissen! Zum Beispiel wollte ich unbedingt, dass der Keyboarder, der David, mit in meiner Band ist. Aber der spielt eigentlich Bass und einen Bassisten hab ich schon – einen sehr guten Freund, den David [deutsche Aussprache. Anm. d. Verf.]. Aber der hatte auch so Bock drauf – er hatte früher Klavierunterricht -, das er sich nochmal hingesetzt hat, krass geübt hat, sich ein Klavier gekauft hat und jetzt dabei ist.

Die Jungs haben da Bock drauf. Wir haben Bock gemeinsam abzuhängen und ich glaub das sieht man einfach auch. Ob eine Band zusammengestellt ist irgendwie – dann bauen die ab und fahren alleine weg.  Oder ob du wie ein Haufen wilder Hühner unterwegs bist, wie auf Klassenfahrt.

Gibt es irgendwelche Künstler an denen du dich orientierst?

Klar, es gibt ganz, ganz viele Künstler, die mich dazu gebracht habe, was ich jetzt eben so mache. Angefangen eben bei den ganzen Backpackern…

Du kommst ja aus dem Süden, also schätze ich mal Freundeskreis?

Ja, Freundeskreis. Ganz, ganz großer Blumentopf-Fan gewesen. Dann die Beginner, jenseits der Elbe. Insgesamt gibt es, wenn ich jetzt so schaue, nicht den einen Künstler. Ich hör einfach gerne Musik, vor allem deutschsprachige und auch als Songwriter aus einem gewissen Interesse heraus: Was geht eigentlich gerade bei dem? Da pick ich mir eher die Perlen raus. Ich kann nicht bedingungslos sagen, der Künstler ist ultra geil. Es ist eher so: „Der hat was geiles, der hat eine geile Bühnen-Show, der hat drei killer Songs auf dem Album“. So such ich mir ein bisschen aus, was ich geil finde.

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Quelle: musicism & cinelove Online Communication

Kannst du Namen nennen? Was sind deine Favourites?

Aktuell? Ich hab gerade total gerne das Goldroger-Album gehört. Das kommt heute per Post endlich auf Vinyl. Das ist einfach tierisch. Das ist auf jeden Fall eins der geilsten deutschsprachigen Releases, die ich in letzter Zeit gehört habe.

Was ich auch tierisch fand – das ist zum Beispiel ein Künstler, den ich sehr feier. Und da gibt es wenig, wo ich sagen würde, das gefällt mir nicht: ist Maxim.

Auch schon wieder etwas melancholisch. Das hat eine etwas gedrückte Stimmung.

Ich glaube das hat wenig mit Melancholie zu tun. Das ist einfach ein sehr ernstes Album. Aber ich fand es tierisch! Und dann hab ich mir letztens die Videos angesehen und das scheint ein grundsympathischer Typ zu sei. Er sagt auch er sei Waldorf-Schüler. Ich war auch Waldorf-Schüler.

Das ist eine Erfahrung, die ich schon häufiger gemacht habe bei Freunden und Leuten, die man kennenlernt, dass man sich witziger Weise zu Waldorf-Schülern schneller hingezogen fühlt, ohne dass man weiß, dass sie Waldorfer-Schüler waren. Man hat gleich mehr gemeinsame Nenner… Jedenfalls das Album fand ich super. Und ansonsten hör ich mir alles an was raus kommt, aber find nicht alles geil.

Kannst du es denn auch immer noch als Fan genießen? Du bist ja studierter…

„Vollgas! Ich bin immer Fan geblieben”

Du meinst Musik jetzt einfach? Vollgas! Immer Fan geblieben. Ich hab natürlich so eine Seite, vor allem  eben als Musiker, Songwriter, der natürlich genauer hinhört bei Songs. Wie ist das arrangiert, wie sind die Zeilen geschrieben? Anstatt das einfach bedingungslos anhören und schön finden, wie Freunde von mir, die  nichts mit Musik zu tun haben. Und denen kann ich auch ganz schön auf die Nerven gehen damit, dass ich dann bei einem Song, den alle geil finden sage: „Hier ist jetzt die Zeile scheiße“.

Aber ich geh wahnsinnig gern auch Konzerte und höre auch als Fan sehr gerne Musik. Es gibt nicht viel mehr Sachen, die geiler sind, als ein gutes Album hören. Manchmal muss man sich dran erinnern, jetzt wird das nicht analysiert oder darüber nachgedacht wie die Songstruktur ist. Es ist nicht ganz einfach aber: Immer Fan!

Hast du ein absolutes Lieblings-Album, das du uns verraten kannst?

Boah, das ist so schwierig. Du kannst fragen, was wichtig war…

Oder was kannst du dir immer anhören?

Ganz schwierig… Was ich so zwei Jahre lang zum Einschlafen gehört habe und deswegen geht das irgendwie immer, ist „Solo Piano“ von Chilly Gonzales.

„Solo Piano I“ oder „Solo Piano II“?

Nur das erste. Das zweite mag ich nicht so sehr. Das kommt nämlich auch heute! Ich hab richtig geile Platten gekauft. Ich hab endlich meine Favourites, die ich immer nur auf dem Rechner hab geholt. Das ist eben Chilly Gonzales‘ „Solo Piano I“, das kann ich immer hören. Das ist tiefenentspannt. Das ist ja nur Klavier und das geile ist, es rauscht, es knaxt, aber es ist einfach so schön. Was hab ich noch geholt? Das Boy-Album fand ich damals super. Das erste, „Mutual Friends“. Vielleicht kann man das daran festmachen… Ich muss mal gucken, was ich noch bestellt habe.

Das Moderat-Album hab ich mir geholt. Bestellbestätigung… Gib mir ne Sekunde. Flying Lotus. Aber das hab ich halt gestern verschenkt, deswegen musste ich das neu kaufen. „Los Angeles“. Kiwanuka, „Love & Hate“. Das hat vielleicht das geilste Intro, das ich je gehört hab. Das geht irgendwie acht Minuten. Musst du dir anhören. Ich hab gestern gehört, der musste seine komplette Tour absagen. Das klang so wild, nicht einfach nur Stimme weg oder so, sondern „vocal damage“. Da dachte ich so, whaat? Es gibt wahnsinnig viele Alben, die höre.

Sag noch was zu deinem Album, das … irgendwann kommt?

Das kommt im Frühjahr 2017. Was kann man dazu sagen? Ich glaub das wird tierisch. Ganz objektiv gesprochen! Jens und ich haben unten im Keller die ganze Zeit so Momente gehabt, wo wir Gitarren und so eingespielt haben, und dachten, fuck, wird das geil. Das ist ganz schön, dass wir zwei uns gerade das Album schaffen, was wir perfekt finden.

„Wir erschaffen das Album, was wir perfekt finden”

Man kann da viel machen, viel erzählen, aber das ist das, was einen antreiben sollte: wenn man ein Album macht, dass man an jeder Stelle zufrieden ist. Ein Album erschafft, wo man sagt: Hier würde ich keinen einzigen Song skippen. Die Alben, die ich dir genannt hab, sind die Alben, wo ich am wenigsten Skippen müsste. Aber es ist ganz normal, dass auf einem Album, so zwei, drei Songs drauf sind, die ich skippe. Wir versuchen ein Album zu machen, wo jeder Song auf dem Punkt ist. Was kann man da noch erzählen? Es ist eine logische Weiterentwicklung zu dem, was ich auf der EP mache. Nur in geiler noch!

Abschließende Worte?

Kommt auf die Tour! Das wäre mir ganz wichtig. Ich bin ja absoluter Newcomer, und jetzt hab ich so einen verrückten Booker – den Tim, den lieb ich –, der gesagt hat: „Yo, wir machen eine Tour. 18 Dates!“. Das hab ich so schon lang nicht gesehen, dass das Newcomer machen. Sonst sind das so vier Konzerte: Berlin, Hamburg, vielleicht noch Köln und Frankfurt. Ich hab mir gesagt, ich will in jede verfickte Kleinstadt! Ich komm so wenig rum in Deutschland, die Hälfte der Städte auf Tour, da war ich noch nie! Ich hab gesagt „Ich will spielen, spielen, spielen!“, und der hat es gemacht. Jetzt bin ich natürlich gespannt, ob da genügend Leute kommen. Ich hab da ein gutes Gefühl bei der Sache. Also kommt vorbei!


Wie war das mit der Pünktlichkeit? Letztendlich reden wir so lange, dass Julian mit 15 Minuten Verspätung das folgende Telefon-Interview mit einer Tageszeitung antreten kann.

Im Rückblick habe ich kaum das Gefühl, mit einem aufstrebenden Künstler in der Promophase gesprochen zu haben. Viel eher ist Julian Philipp David ein Kumpel, der Musik macht. Und das mit verdammt viel Leidenschaft, Elan und ein klein wenig badischem Dialekt.

Julian Philipp David auf Tour

  • 02.04. – Leipzig, Täubchenthal
  • 03.04. – Berlin, Musik & Frieden
  • 04.04. – Hamburg, Nochtspeicher
  • 05.04. – Bremen, Tower
  • 06.04. – Dresden, Groovestation
  • 07.04. – Hannover, Mephisto
  • 09.04. – Münster, Skaters Palace
  • 10.04. – Bochum, Zeche
  • 11.04. – Bielefeld, Forum
  • 12.04. – Mannheim, Alte Feuerwache
  • 13.04. – Köln, Artheater
  • 15.04. – Magdeburg, Feuerwache
  • 16.04. – Frankfurt, Zoom
  • 17.04. – München, Ampere / Muffatwerk
  • 18.04. – Stuttgart, Schräglage
  • 20.04. – Osnabrück, Popsalon
  • 21.04. – Fulda, Kulturkeller
  • 22.04. – Erlangen, E-Werk

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