Foto: Facebook / Kafka Tamura

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Wenn mich jemand nach meinem musikalischen Highlight des diesjährigen Fusion Festivals fragen würde, wäre meine Antwort zweifelsohne Kafka Tamura. Und diese sympathische Band live zu sehen war ein reiner Zufall, denn ich hatte Kafka Tamura vor dem Festival nicht auf dem Radar. Da war ich zur richtigen Zeit an der richtigen Bühne und konnte nicht anders als stehen zu bleiben und mir das komplette Set anzusehen.

Beim ersten Hinhören erinnert der Sound der Band ein wenig an Daughter, was wahrscheinlich den melancholisch ehrlichen Songtexten zu Schulden ist. Doch beim genaueren Betrachten lassen sich Kafka Tamura als eine Band mit individuellem Wiedererkennungswert beschreiben. Ein besonderer Gitarren-Sound, elektronische Einflüsse und der im Zentrum stehende Gesang von Emma Bradshaw machen die Gruppe aus.

Foto: Facebook / Kafka Tamura

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Ihr 2015 erschienenes Album „Nothing To Everyone“ beinhaltet elf starke Songs, welche noch Stunden nach dem Hören im Kopf herumschwirren. Mitsingen ist bei Konzerten vorprogrammiert! Die Bühnenpräsenz der Band aus Southampton ist einzigartig, denn auf eine gewisse Art und Weise strahlen alle Musiker Ruhe und Einklang mit sich Selbst und den Songs aus. Ich kann diese Bande warmen Herzens an Jeden weiterempfehlen!

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