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Kaufmann Frust kommen aus Stuttgart und haben sich im vergangenen Jahr zusammengefunden, um uns mit ihrem atmosphärischen Sound zwischen Indiepop und Postpunk zu beglücken. Dabei herausgekommen ist ihre erste Seven Inch: „Hinter den Fenstern“.

Beide Songs der aktuellen Single – von denen keiner „Hinter den Fenstern“ heißt – haben die vier Herren aus dem Schwoabaländle mit einem Video versehen. Zunächst erschien im Februar „Schweigeminuten“, in dem Florian Stepper singt: „Wir halten seit Stunden nur noch Schweigeminuten – für uns beide“ – dabei sind Kaufmann Frust gar nicht so ruhig, wie es zunächst scheinen mag! Was balladesk und reduziert startet, ufert im Verlauf des Stücks aus, die Gitarren wabern sich ihren Weg hin zu einem ordentlich postrockigen Finale. Das dazugehörige Video fängt die Stimmung visuell gut ein.

Einen knappen Monat später erschien „Felsenkeller“, die zweite Seite der Debütsingle von Kaufmann Frust. Die Drums treiben, die Gitarren wieder atmosphärisch wie eh und je, dazu Lyrics, die eine gewisse vorherrschende Grundstimmung in den Köpfen unserer Generation ganz gut auf den Punkt bringen:

„Wir haben alle Schulden, doch die bringen uns nicht um. Wir haben Angst vor unserer Zukunft und vor den Dingen die wir tun. Wir haben keine Wahl, wir müssen uns entscheiden. Ein für alle Mal, denn so wie’s ist, so kann’s nicht bleiben.“

Der Clip von Daniel Piechocki untermalt den Song mit Porträtaufnahmen verschiedener Protagonisten, was eindringlich und hervorragend auf die Musik abgestimmt wirkt.

a0765927444_10„Hinter den Fenstern“ erschien am 15. März und kann hier bei Bandcamp erstanden werden – digital nach dem „Name your Price“-Prinzip, für sieben Zoll schwarzes Gold legt ihr ’nen Fünfer hin. Es sei euch wärmstens ans Herz gelegt!

 

„Hinter den Fenstern“ bei Bandcamp kaufen