Fotos: Charles Engelken, noisiv.de

Am 28. April war es endlich so weit: Keele haben ihr Debütalbum „Gut und dir“ via Rookie Records veröffentlicht. Das musste natürlich gefeiert werden und so ging es an diesem Abend in den Goldenen Salon des Hafenklangs zur Release-Party. Mit dabei: Freunde, Familie, Webbegleiter. Eine ungewohnte, aber sehr warme, Atmosphäre für ein Konzert, bei dem sich sonst wohl nur die Wenigsten untereinander kennen.

Im gut gefüllten Salon legten zunächst Alphabet of Brooke Shields los, um den Abend zu eröffnen. Keele wollten etwas stilistisch anderes als Support und das wirkte: Irgendwie zwischen Indie-Rock und Alternativ mit einer gewissen Pop-Ambivalenz liegt das Trio. Kraftvoll und laut waren sie, die Songs und ihre Performance wussten zu überzeugen. Da haben die Release-Kinder ein wirklich gutes Händchen bewiesen!

Dann kommt die Band auf die Bühne, um die es im Endeffekt an diesem Abend ging. Volles Rohr nach vorne geht es los. Die Songs sitzen sofort, der Transport vom Studio auf die Bühne klappt hervorragend. Wie bereits auf dem Album merkt man ihnen auch live an, dass sie einen Plan haben. Ungewöhnlich ist sie, diese „Reife“, für eine Band, die gerade debütierte.

Neben den Tracks der Platte wurden auch zwei Songs gespielt, die es nicht auf „Gut und dir“ schafften und man möchte meinen, dass sie wohl nächste Woche genauso gut noch ein zweites Album in der gleichen Qualität hinterher schieben könnten.

Das Quintett überzeugte also auch als Live-Band von vorne bis hinten. Ihnen stehen die Türen offen. Da steckt mehr drin, das ist nicht nur eine x-beliebige Band, die gerade ein beachtliches Debüt veröffentlicht hat – und selbst das ist schon selten genug. Die Zukunft wird spannend, dürfte aber durchaus verheißungsvoll sein. Das hat sich an diesem Abend in jedem Fall gezeigt.

Fotogalerie: Keele

Fotogalerie: Alphabet of Brooke Shields

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