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Dass spanische Musik nicht immer nur Flamenco ist, zeigte ich euch ja bereits vor kurzem als ich euch Bicycle Thief vorstellte. Kommen wir nun aber zu einer Band aus Malaga, die sich Kermit nennt und mit dem Albumcover von „Litoral“ so viel- und nichtssagend zugleich ist wie deren Musik. Erst ist man sprachlos, doch dann fängt man an Strukturen zu erkennen und diverse Genres hineinzuinterpretieren.

Kermit auf Facebook

Wenn das Kollektiv ein Rezept wäre würde dieses Rockband heißen und in den Zutaten hätten wir Jazz, Postrock, Post-Hardcore, Alternative, eine Prise Electronica und für die Allergiker: kann spuren von Indie enthalten. Gut durchgemixt ergibt eben dieses Gemisch das, was Kermit und dessen zweitem Album welches auf Itaca Records erschien ausmacht. Hier ein Mitschnitt von einer Session, bei der sie die Albumsingle „Magnitizdat“ präsentieren.

Tracklist

  • 01 1926
  • 02 Samhaim
  • 03 Circumpolares
  • 04 We-tripantu
  • 05 Ingeborg
  • 06 Magnitizdat
  • 07 1927

Alles in allem ein Album mit Höhen und Tiefen, vielleicht nicht jedermanns Sache, aber mir gefällt es. Musik ist dazu da, um mit ihr zu experimentieren. Hier wird sich an keine Regel gehalten, hier wird einfach gemacht und lediglich im Rahmen der Harmoniegrenze gearbeitet. Streamen und kaufen kann man das Album zu humanen Preisen via Bandcamp auf Cd oder 12″ Vinyl. Sollte man machen!