Ohweia! Ihr, das wohlinformierte Volk, werdet schon viel vom aktuellen Zeug gehört haben, dass unsere liebsten aller liebsten von Kraftklub in den letzten Monat veröffentlicht haben. Einziger Haken: nicht bei uns. Ändern wir jetzt mal. Schließlich leben wir in einer Welt, in der Cro 2.3 Mio. Likes und unsere Jungs aus Karl-Marx-Stadt nicht einmal 500.000! Nicht mit uns und keine Sekunde länger.

Wir beginnen mit dem aktuellen Clip zu „Schüsse in die Lüft“. Die selbsternannten Weich-Hart-Punker überzeugen bei ihrem düstersten Clip mit einem Gemälde von Farin Urlaub und deutlichen politischen Statements. Das Timing sitzt. Die Kraft der Lyrics zerschmettern an den Wänden einer Unterführung, die gemeinhin als Bazillenröhre bekannt ist und ihren Gossencharme nun bis zu Euren heimischen Monitoren ausspielen darf. Der Videoclip ist um ein Haar ein One-Take geworden und weiß an einigen Stellen zu überraschen. Anschauen!


Release: 22. Dezember 2014.

Im Herbst begrüßten uns Felix Brummer und seine vier Gefährten mit der zweiten Single „Wie ich“. Eine geladene Single, die mit Zeilen wie „Ich wär’ gern weniger wie ich!“ nicht unbedingt zum öffentlichen Karaoke einlädt. Die Jungs wussten das auch und ließen Christian Aslan und Carlo Oppermann einen Clip kreieren, der nicht nur eine interessante und ultrarealistische Tier-Mensch-Geschichte mit Plottwist aufweist, sondern auch unheimlich witzig ausfällt! Der Titel hat seinen Deckel gefunden. Eine Meisterleistung.


Release: 13. November 2014.

„Unsere Fans haben sich verändert, unsere Fans haben sich verkauft! Unsere Fans sind jetzt Mainstream!“ schreien die Klubber, während sie frech einen Werbevertrag für die Fastfoodkette „Burger Klub“ unterschreiben. Skandal! Message und Clip sind auf dem Punkt gebraten, der Humor der Jungs noch immer hervorragend gewürzt und nun ist hier mal Schluss mit Fressmetaphern. Der Clip von Christian Aslan erschien in den letzten warmen Tagen des Sommers und ließ keinen Zweifel, dass auch „In Schwarz“ ein Erfolg werden und wärmstens von Euch verspeist wird. Sorry.


Release: 01. September 2014.

Warum aber heißt das Werk „In Schwarz“? Das Geschrei war groß als die Band anfang Mai mit Skimasken und Krawall ausgestattet wieder auf unsere Ohren traf. Der Gesang kam von Bassist Till Brummer, die Band hieß gar nicht Kraftklub. „In Schwarz“ war geboren. Heute wissen wir: der freche Marketinggag ist auf die Stimmung des Albums zurückzuführen. Das zweite Album ist eben das schwerste, und ein klasse Debüt nur schwer zu toppen.


Release: 07. Mai 2014.

Das Album? Ist spitze geworden. Ob ihr es nun streamt, kauft oder andersweitig bezieht – mit dieser Band wird es weiter steil nach oben gehen. Wir freuen uns drauf!

Und sonst?
Die Jungs sind auf Tour: Schaut besser auf der offiziellen Website vorbei, ehe es ein Anderer tut! Schwarzmarkt auf eBay ist nicht cool.
Konvoi in Schwarz – der Tourfilm: Sie waren im Frühjahr unterwegs und das für Umme! Dazu ein schnieker Tourfilm.
Ein eignes Festival haben ’se au noch! Das Kosmonaut Festival scheint das lustigste des Landes zu sein. Müssen wir mal hin.

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