Handyfotos von Lisa Ostheimer, noisiv.de

Eines steht ohne Zweifel für Lewis Watson an erster Stelle: Die Leidenschaft zur Musik! Der 25-jährige Singer-Songwriter aus Oxford trägt sein Herz auf der Zunge. Bereits letztes Jahr konnte ich mich von seinen Qualitäten als Live-Musiker überzeugen, als er mit Oh Wonder auf Tour war. Für sein neues Album „Midnight“, welches vor Kurzem erschienen ist, trat er eine Weile aus dem Rampenlicht zurück, um sich auf das Schreiben der Songs zu konzentrieren. Das Ergebnis überzeugte mich direkt beim ersten Hören seines Albums. Umso mehr gespannt war ich auf das Konzert des talentierten Künstlers in meinem Lieblingsclub, der wunderschönen Prinzenbar.

Die Bühne ist belagert von weiblichen Teenagern. Lewis Watson kommt mit seiner Band auf die Bühne und das Publikum begrüßt die Musiker herzlich. Der erste Song aus „Midnight“ ist auch heute das erste Stück des Abends. Mit „Maybe We’re Home“ präsentiert sich Lewis Watson selbstbewusst und gleichzeitig nahbar. Spätestens mit „Sink Or Swim“ und „Bones“, zwei ältere gefühlvolle Akustik-Stücke, hat er das komplette Publikum auf seiner Seite. Es wird so laut mitgesungen, dass es ihn sichtlich berührt. Der junge Brite strahlt über beide Ohren. Der Abend entpuppt sich zu einem echten Gänsehautkonzert!

Immer wieder gibt Lewis Watson Hintergründe seiner Songs preis. Er verarbeitet Erlebnisse, Emotionen und Träume in seiner Musik. Es scheint, als würde er seinen Vorhang öffnen und uns einen Einblick in seine Welt geben. Meine persönlichen Favoriten „When The Water Meets The Mountains“ und „Deep The Water“ dürfen selbstverständlich nicht fehlen. Zum Schluss gibt es noch ein Gruppen-Selfie und eine Zugabe inmitten der Fans. Was gibt es auszusetzen? Rein gar nichts. Dieser Sonntagabend in der Prinzenbar wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Und Lewis Watson wird spätestens nach diesem Konzert ganz sicher nicht aus meiner Musiksammlung verschwinden. So viel steht fest!

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