Fotos: Lisa Ostheimer, noisiv.de

Mit ihrem Debütalbum „Spanish Disco“ hatten Marco Kleebauer und Sophie Lindinger einen sagenhaften Lauf. Die Rede ist von der Indie-Elekro Band Leyya. Knapp zwei Jahre später knüpfen die Österreicher genau da an. Ein neues musikalisches Ausrufezeichen setzten sie Anfang des Jahres mit ihrem Nachfolger „Sauna“. Mit den neuen Songs im Gepäck statteten sie Ende Februar auch der Hansestadt einen Besuch ab und begeisterten das ausverkaufte Häkken ab dem ersten Song.

Ihr achtes Konzert: Newcomer Mickey eröffnen den Abend

Den Abend eröffnen durten Alex Konrad und Klemens Wihlida, besser bekannt als Elektro-Pop Duo Mickey. Gleich zu Beginn verrieten die zwei Österreicher, dass dies erst ihr achtes Konzert sei. Ein paar Unsicherheiten waren also programmiert aber somit umso sympathischer. Sie sorgen für dichte Songs mit elektronischen Effekten und punktuell eingesetzter Gitarre. „Drive“ stach hier besonders positiv heraus. Und eins muss man Mickey lassen, sie haben das zahlreiche Publikum aufgewärmt und sogar den einen oder anderen zum Tanzen gebracht.

Feinster Mix aus Indie und Elektro: Leyya begeistern ab Song eins

Was für ein Glückstreffer! Leyya starteten nach einer kleinen Umbaupause direkt mit meinem Lieblingssong „Zoo“ in den Abend und hatten mich ab der ersten Sekunde auf ihrer Seite. Kaum ein paar Minuten vergingen, direkt wurde in den ersten Reihen ausgelassen getanzt. Der Band machte es sichtlich Freude ihre neuen Songs aus „Sauna“ live zu spielen und sicherlich auch ein wenig stolz dies vor einem vollgestopften Club zu tun. Besonders im Kopf geblieben ist mir „Oh Wow“. Ein Song, der seine entspannte Stimmung unweigerlich auf einen überträgt.

Aber auch alte Songs hatten Leyya mit in ihrer Setlist. Natürlich durfte ihr Hit „Supernegro“ nicht fehlen, auf den alle sichtlich gewartet haben. Ausgelassene Stimmung war auch bei „Butter“ spürbar. Die Österreicher ließen sich am Ende sogar auf drei wunderbare Zugaben ein und schickten das Publikum mit einem lächeln im Gesicht nach Hause. Was mich besonders begeistert hat? Dass es Marco Kleebauer und Sophie Lindinger mit ihrer Band geschafft haben so selbstsicheren und authentischen vor das Publikum zu treten. Erinnere ich mich an das Cardinal Session V zurück, haben sich Leyya um einiges weiterentwickelt. Zum Besseren selbstverständlich.