Foto: William Morris

Es gibt sie. Diese Künstler, die einen nachhaltig mit ihrer Musik bewegen, auf dem eigenen Weg begleiten, einem Trost schenken und deren Songs in den wohl schönsten Momenten im Hintergrund laufen. Und da ist sie auch, diese Angst irgendwann nicht mehr zu 100 Prozent auf derselben Welle zu schwimmen, sich in einem neuen Album nicht mehr voll und ganz hineinfühlen zu können. Und wenn es passiert, weiß man es direkt ab dem ersten Hören.

NOISIV INTERVIEWS: Lucy Rose über ihr neues Album „No Words Left“

Ihr Album „Something’s Changing“ liegt weniger als zwei Jahre zurück. Nun meldet sich Lucy Rose nach einer Weile Funkstille zurück. Wie wir die talentierte Indie... Weiterlesen →

Als ich „No Words Left“, die 35 Minuten aufgeteilt in 11 Songs, aufgelegt habe, da wusste ich es einfach. Das vermutlich persönlichste, ruhigste Album der britischen Songwriterin Lucy Rose klingt richtig. Mit Sicherheit für sie selbst und für viele Andere. Nur leider nicht für mich. Das mag daran liegen, dass man sich mit der Zeit verändert. Und das ist eine Erkenntnis wert!

„Ich schätze, wir alle ändern uns auf natürliche Art und Weise, aber es ist eher so, als würden wir mehr wir selbst werden, je länger wir in unserem Körper leben und mehr verstehen.“ – Lucy Rose im NOISIV INTERVIEW

Gegen Mitte des Albums hat mich mir eine Melodie dann doch direkt dieses Gänsehaut-Gefühl bereitet. Mit Worten wie „I’m feeling light on my feet, when I’m dreaming you’re still with me.“ hat mir „Nobody Comes Around Here“ dann doch noch eine schöne Überraschung bereitet. Und dann ist da wieder dieser Funke, der bei keinem anderen Künstler so überspringen mag. Das schafft bei mir nur Lucy Rose.

Lucy Rose kommt für drei intime Konzerte nach Deutschland

  • 03.05.19 Köln, Kulturkirche
  • 06.05.19 Berlin, Tempodrom Kleine Arena
  • 07.05.19 Hamburg, Nochtspeicher

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