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Dieser Mann ist bereits eine Legende: Masta Ace. In seiner Diskographie stehen Oldschool-Klassiker wie „Born to roll“ oder „Crooklyn Dodgers“ neben Boombap-Hits, wie „Beautiful“ und „Nostalgia“. Für mich war klar, dass ich mir rechtzeitig Tickets für seinen Gig am 24.05. im Hamburger Waagenbau sichern musste, da ich den Auftritt auf gar keinen Fall verpassen wollte. Eine gute Entscheidung, denn einige Tage vor besagtem Abend war das Konzert auch bereits ausverkauft.

Aufwärmen durfte das Publikum zunächst Kobito, der seinen Job mit Bravour erfüllte. Als Mitglied von Audiolith stand der Rapper ja beinahe auf heimischen Bühnen. 30 Minuten bekam der Berliner, in denen er dann auch seine letzten Songs „The Walking Deutsch“ und „Warten auf die Sonne“ zum Besten gab. Bei letzterem betrat tatsächlich auch Feature-Gast Amewu die Bühne und lieferte eine super Performance. Wer zum Video dazu noch ein paar Zeilen lesen möchte, freut sich bestimmt über unseren Artikel. Kurzes Resumé: Perfekter Beginn des Abends dank Kobito.

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Nach einem kurzen Moment, in dem Masta Ace‘ DJ die Bühne betrat, erlitt ich beinahe einen Herzkasper: Ist das Marco Polo? Tatsache! Selbstredend besorgte ich mir später am Merch-Stand eine Kopie seines Albums „Port Authority“ inklusive Widmung und dem Song „Nostalgia“. Eine Gruppe Jugendlicher dachte leider, es handelte sich um The Alchemist. Jokes on you kids.

Nun konnte es aber los gehen: Von der Seite hörte man schon Getuschel und da erschien er: Masta Ace. In kompletter High-School-Robe – nice! Kleine Hintergrundinfo: Das neue Album „The Falling Season“ begleitet Ace durch seine High-School-Jahre. Von der Auswahl der richtigen Schule bis zum Abschluss.

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Mit dem, was dann folgte, hätte ich um ehrlich zu sein nicht gerechnet. Masta Ace und sein Backup Stricklin von eMC gaben Vollgas ohne Ende. Es wurden alle Klassiker und Hits zumindest einmal angespielt. Natürlich gab es auch Tracks vom neuen Album. Außerdem Verse auf fremden Beats und etliche andere Spielereien. Routiniert und mit einer Unmenge an Spaß taten die beiden so, als wären sie noch immer Anfang 20. Unglaublich.

Der Brooklyn-Native ist immerhin schon – kleine Wikipedia-Pause: Moment. Nein. Ehrlich?! – 49 Jahre alt. Und leider hat der Mann MS. Aktuell hält er sich durch Joggen fit wie noch nie, so lange er es noch kann. Vielleicht ist dies auch der Grund, weswegen nach 75 Minuten bereits Schluss ist. Ohne Zugabe. Ein kleiner Wermutstropfen. Aber diesem Mann verzeihe ich alles.

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Es bleibt ein klasse Konzert. Danach ist der Merchandise-Stand natürlich proppenvoll. Ich nutze die Zeit, um ein paar Worte mit Marco Polo zu wechseln. Schlussendlich kaufe ich wie erwähnt sein Album und natürlich das neue Masta-Ace-Album „The Falling Season“. Auf beiden Tonträgern, sowie auf dem Plakat zum Gig und auf einem kleinen extra Poster erhalte ich Unterschriften von allen Protagonisten (sowie von Steve, dem Angry Merch Guy).

Ein kleines bisschen hab ich mich wie 15 gefühlt, bei meinem ersten Masta-Ace-Konzert. Ein toller Abend.

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Hamburg!!! Wow…! #thefallingseasontoureurope

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