Fotos: Charles Engelken, noisiv.de

Im Sommer veranstaltet das Kulturzentrum Kampnagel jedes Jahr das Internationale Sommerfestival für zeitgenössische darstellende Künste. In diesem Rahmen spielten Messer und Soft Grid ein gemeinsames Konzert am 15. August. Für erstere sollte dieser Abend auch aus einem traurigen Anlass heraus ein besonderer werden. Dieses Konzert und das am Tag darauf folgende im Rahmen der Kölner c/o pop sollten die beiden letzten Auftritte mit Percussionist Manuel Chittka sein, der die Band im Anschluss daran verlässt.

Der Konzertabend wurde von Soft Grid aus Berlin eröffnet, die mit sphärischer und anspruchsvoller Musik überzeugen konnten. Sie lassen es nicht zu, dass man sich ihre Songs bloß nebenbei anhört. Man muss zwingend genau hinhören, um die vielen Facetten und Details angemessen wertschätzen zu können.

Messer konnten mit ihrem ebenso anspruchsvollen und lyrisch dominierten Post-Punk hervorragend an die hoch angesetzte Messlatte anknüpfen. Die Rhythmussektion, bestehend aus Drums, Percussions und Bassgitarre, sorgte für einen beispielhaft tighten Sound, während Gitarre und Vocals messerscharf (no pun intended) durch diesen Sound schnitten.

Die ZuschauerInnen im gut gefüllten Konzertraum hatten eine sichtlich gute Zeit, gaben sich der Musik wohlwollend hin und auch die Band spielte sichtlich motiviert und sorgte einmal mehr für einen Auftritt, der in den Gedächtnissen der Konzertbesucher stecken bleiben wird.

Fotogalerie: Messer

Fotogalerie: Soft Grid

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