Fotos: Charles Engelken, noisiv.de

In ihrem Heimatland Kanada sind Metric eine feste und etablierte Größe; außerhalb dessen bleiben sie aber nach wie vor eher ein Geheimtipp. Das hält das Quartett aber nicht davon ab, mit ihrem neuen Album „Art of Doubt“ zurück nach Deutschland zu kommen.

Im beinahe ausverkauften Hamburger Knust spielten Metric dann ein Konzert, das von Spielfreude und Leidenschaft, aber leider auch von einem durchwachsenen Soundmix geprägt war. Über weite Strecken war es nicht leicht, die Vocals von Sängerin Emily Haines überhaupt zu verstehen. Fairerweise sei aber angemerkt, dass dies der Gesamtstimmung keinen Abbruch tat. einen Gänsehautmoment gab es beispielsweise, als die Crowd den Chorus zu „Breathing Underwater“ auch nach dem Ende des Songs einfach weitersang.

Die Setlist bestand selbstverständlich größtenteils aus Songs des neuen Albums, wobei die Gruppe aber auch eine ganze Menge älterer und populärerer Stücke spielte (beispielsweise „Black Sheep“ und „Gold Guns Girls“). Daraus entstand eine starke Setlist, in der sie die neuen Songs gut präsentieren konnten. Das Finale ihrer umjubelten Zugabe und des starken Konzertes war dann „Help I’m Alive“.

Wenn eine Band in ihrem Heimatland Headliner-Shows der dreifachen Größe spielt und auf einer internationalen Tour in die kleineren Clubs gehen muss, stellt sich natürlich die Frage, wie sie sich dorthin adaptieren. Metric haben dies mit Bravour gemeistert – vor allem, weil man ihnen angemerkt hat, dass sie Lust auf den Abend hatten und das ist wohl nicht unbedingt selbstverständlich.

Dynamischer Synth-Pop mit Indie-Einschlag: Metric mit „Art Of Doubt“

Bei der Recherche zum neuen Album von Metric staunte ich erstmal nicht schlecht, dass es sich bereits um das neunte Album des Quartetts handelt. Allerdings... Weiterlesen →

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