Fotos: Charles Engelken, noisiv.de

Im September diesen Jahres haben METZ ihr inzwischen drittes Album „Strange Peace“ veröffentlicht, mit der sie nun auf Tour sind. Die Tour führte sie Anfang November auch ins Hamburger Knust. Gemeinsam mit Protomartyr sorgten sie für einen Konzertabend, der sich in die Köpfe aller Besucher eingebrannt haben dürfte.

Die Detroiter Post-Punker von Protomartyr machten den Anfang. Neben Frontmann Joe Casey steht ein Barhocker mit vier Bieren, eines hat er bereits in der Hand, als er auf die Bühne kam. Dauertrinkend keifte er seine Vocals ins Mikrofon, während Greg Ahee, Alex Leonard und Scott Davidson den Raum mit ihrem voluminösen Post-Punk füllten.

Die Atmosphäre der Songs und die Attitüde der Band ist Post-Punk-esk distanziert und kalt, es passte perfekt zusammen. Das wussten auch die Zuschauer zu schätzen, die der Band zuhörten und nach jedem gespielten Song stärker applaudierten. Der Respekt für die starke Performance war da und so hat man ihnen auch gerne über ihr einstündiges Set beeindruckt zugehört.

Anschließend kamen METZ auf die Bühne und übernahmen das Ruder. Vom ersten Song an war die Crowd richtig heiß auf das kanadische Noise-Rock-Trio, dementsprechend bildete sich sofort ein Pit vor der Bühne. Über die gesamte Länge des Sets sollte sich es sich nicht mehr beruhigen.

METZ spielten laut und der Noise-Punk kam exakt so rüber, wie es sein musste: Druckvoll, treibend, volle Fahrt voraus! Nach einer weiteren Stunde beendete auch das Trio ihr Set unter großem Jubel der Crowd. Zu diesem Zeitpunkt war es verdammt heiß im Knust geworden. Die Band hat alles gegeben und die Crowd vor der Bühne hat es ihr gleich getan. Da blieben keine Klamotten trocken – alles war überall schweißdurchtränkt!

Fotogalerie: Metz

Fotogalerie: Protomartyr

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