Fotos: Lisa Ostheimer / Noisiv.de

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Neo Jessica Joshua, mit ihrer Band besser bekannt als NAO, ist längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Etwas mehr als 77 Tausend Follower begeistert die junge Britin inzwischen weltweit bei Soundcloud. Das hat auch Apple erkannt und sie diesen August zum „Apple Artist of the Week“ ernannt. Umso mehr habe ich mich darauf gefreut, NAO im Rahmen ihrer Europa-Tour am 16.11. im Hamburger Knust live zu sehen!

Den Abend eröffnen durfte das australische Duo Kllo. Ohne Erwartungen an die Musik von Chloe Kaul und Minon Lam, hat mich ihr Sound ab dem ersten Song restlos begeistert. Nach einigen Vorband-Pannen aus diesem Jahr, war es erfrischend eine solch authentische Band vor dem Hauptact kennenlernen zu dürfen. Die Kombination aus treibenden Elektro-Beats und der verträumten Stimme der Sängerin kam bei dem Publikum sichtlich gut an.

Kllo

Nach einer kurzen Umbaupause kam NAO samt vierköpfiger Band auf die Bühne. Die positive Ausstrahlung der talentierten Künstlerin hat sich ab dem ersten Moment auf das Publikum übertragen. Selten habe ich es erlebt, dass ein Publikum direkt ab dem ersten Song so gefeiert, mitgesungen und gejubelt hat. Besonders gespannt war ich auf die Live-Stimme von NAO, denn wer bereits in die Studioversionen der jungen Britin hineingehört hat weiß, dass ihre Stimme außergewöhnlich hoch ist.

Die erste handvoll Songs hat mir vor allem eines bewiesen: NAO legt live sogar noch eine Schippe oben drauf und präsentiert sich als sichere, erfahrene und professionelle Sängerin. Die Kombination aus ihrer einzigartigen Stimme und einem ganz individuellen Sound, der sich als Mix aus Elektro, Jazz, R’nB, und Pop beschreiben lässt, hat etwas an sich, was die Menschen im Knust in eine ausgelassene Stimmung versetzt.

NAO

Songs wie „In The Morning“, „Girlfriend“ und  „Zillionaire“ durften selbstverständlich an diesem Abend nicht fehlen. Doch mein ganz persönliches Highlight des Konzertes war der letzte Song des regulären Sets „Firefly“, den sie im Original mit Mura Masa produzierte. Ein grandioser Abschluss eines Abends, an dem mich NAO nicht nur mit eineinhalb Stunden Musik, sondern auch mit ihrem positiven Wesen, ihrem herzlichen Umgang mit den Fans und ihren authentischen Tanzmoves überzeugt hat!

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